News aus Japan, Taiwan und China

Der etwas andere Posträuber

akb48

Opfer eines Posträubers: Die japanische Mädchenband «AKB48».

Die Polizei hat einen 25-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird seit September 2008 rund 200 Briefe von Mitgliedern der japanischen Mädchenband «AKB48» gestohlen zu haben, indem er deren Post ganz einfach zu sich nach Hause zustellen liess. Was er dabei erhalten hat, sind zahlreiche Fanbriefe, Informationen zu den Proben sowie Handyrechnungen der einzelnen Mitglieder.

«Ich bin ein leidenschaftlicher Fan von «AKB48». Daher wollte ich alles Erdenkliche der Band sammeln», begründete er seine Aktion. Der Verdächtige wurde bereits einmal wegen Diebstahls festgenommen. Die Eingabe eines gefälschten Formulars für Adressänderungen bei der Post genügte, um sich die Briefe von einzelnen «AKB48»-Mitgliedern zu erschleichen. Die Adressen der Bandmitglieder erhielt der 25-Jährige durch den Informationsaustausch mit anderen Fans.

Akihabara-Idole

Die Polizei wurde auf den Fall aufmerksam, als sich einzelne Mädchen von «AKB48» beschwerten, dass sie keine Post mehr zugestellt bekämen. «AKB48» besteht aus 48 Mitgliedern, die regelmässig in einem Theater im Tokioter Viertel Akihabara, dem Mekka der japanischen Geeks (jap. Otaku), auftreten.

Mehr Japan gibt es im ASIENSPIEGEL-SHOP:

  • JAPAN-VORTRAG: Jan Knüsel bringt Ihnen Japan unterhaltsam näher (am FR, 29. MAI).
  • IN JAPAN – DAS BUCH: Der Reisebegleiter für die praktischen Tipps. Unser Bestseller!
  • WORTSCHATZ: Lernen Sie die japanischen Wörter, die die Japaner zurzeit bewegen.
  • «NEGATIVE: NOTHING»: Die Doku wurde zum Überraschungserfolg. Nun ist die DVD da!
  • JAPAN-INFOTREFFEN: Jan Knüsel bereitet Sie persönlich auf Ihre Japan-Reise vor.

Kommentar schreiben