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Ein Super-Hub und eine Magnetschwebebahn für Osaka

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Ein Flughafen im Meer: Die zweite Landebahn des Flughafens Kansai wurde 2007 fertiggestellt. (wikimedia/tdk).

Osakas Gouverneur Toru Hashimoto hat grosse Pläne für seine Stadt. Geht es nach seinen Vorstellungen, soll der Flughafen Kansai bis zum Jahr 2035 zu einem Super-Hub ausgebaut und der zweiten Flughafen Itami, der grösstenteils die Inlandstrecken bedient, geschlossen werden. Hashimotos gigantisches Vorhaben wird als Reaktion auf die Pläne von Verkehrminister Seiji Maehara angesehen, der den Tokioter Flughafen Haneda zur internationalen Drehschreibe umfunktionieren möchte.

Offiziell heisst es aus Osaka, dass die beiden Flughäfen Tokios die zukünftige Nachfrage nicht alleine werdenbewältigen können. Bereits 2011 werden die Flughäfen Kansai und Itami zu einer Körperschaft fusioniert. Die 400 Hektar grosse Landparzelle des Flughafens Itami, der im Norden Osakas liegt, soll nach der Schliessung zu einem neuen Stadtteil für 20’000 Bewohner und 100’000 Angestellte umgebaut werden.

Eine Magnetschwebebahn bis 2035

Aus diesen Gründen fordert Hashimoto, dass die geplante Magnetschwebebahn zwischen Tokio und Osaka bis zum Jahr 2035 fertig gebaut werden soll. Nach offiziellen Plänen dauert dieses Vorhaben jedoch 10 Jahre länger. Mit der futuristischen Bahn werden die beiden Städte in nur 67 Minuten erreichbar sein. Heute dauert die schnellste Verbindung 2 Stunden 25 Minuten.

Zudem möchte der Gouverneur den Bau einer Magnetschwebebahnstrecke vom Kansai-Flughafen nach Umeda ins Stadtinnere Osakas vorantreiben. Damit soll der Flughafen, der auf einer aufgeschütteten Insel in der Bucht vor Osaka liegt, in nur 7 Minuten vom Zentrum Osakas aus erreichbar sein.

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