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Steuergelder für defizitäre Hotels

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Verluste von KKR Hotels werden mit Steuergeldern gedeckt.

In den letzten 10 Jahren wurden in Japan 17,7 Milliarden Yen (166 Mio. Euro) an Steuergeldern ausgegeben, um die Verluste von Hotels zu decken, welche der Unterstützungskasse der Staatsbeamten gehört. Zwischen 2000 und 2009 gab der Verband der Unterstützungskassen der Staatsbeamten jährlich bis zu knapp 20 Millionen Euro aus, um die Verluste seiner 43 KKR Hotels zu decken, berichtet die Yomiuri Shimbun unter Berufung auf das japanische Finanzministerium.

Hotels, welche während 2 Jahren rote Zahlen schreiben und denen keine gute Prognose gestellt werden kann, werden geschlossen. Seit den 60er Jahren sind so etwa 40 KKR Hotels verschwunden. Ein Beamter des Finanzministeriums bezeichnete die Praxis als unproblematisch, da die Mitglieder der Unterstützungskassen in den Genuss eines Preisnachlasses kämen.

Im Juni war bekannt geworden, dass die dem Innenministerium unterstehende Unterstützungskasse der Präfektur-Beamten zwischen 2004 und 2008 Verluste ihrer Hotels mit Steuergeldern in Höhe von 19,3 Milliarden Yen (181 Mio. Euro) ausgeglichen hatte. In diesem Zusammenhang hatt Innemnister Kazuhiro Haraguchi eine Reform gefordert. «Im Prinzip sollten diese Hotels unter einem selbst-tragenden Buchhaltungssystem betrieben werden».

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