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Japans Autobauer suchen Auswege in Südkorea

Der Showroon steht in der Ginza, doch die Teile kommen vielleicht schon bald aus Südkorea. (flickr/JAQ'S PhotoStorage)

Japanische Autohersteller wie Toyota und Nissan versuchen wegen des starken Yen zunehmend Teile für den Automobilbau günstig von südkoreanischen Lieferanten zu beziehen statt wie bisher von lokalen Zulieferern. Diese Massnahme bringt die japanischen Automobilzulieferer in Bedrängnis und Analysten befürchten gar eine Aushöhlung der japanischen Automobilindustrie.

Etwa 10 japanische Autoproduzenten nehmen Ende September in Seoul an einer Messe über die Beschaffungsmöglichkeiten von Industrieteilen und -materialien teil. Während 2 Tagen werden japanische Autohersteller mit südkoreanischen Zulieferern über Beschaffungsmöglichkeiten und Lieferverträge verhandeln.

Autohersteller zum ersten Mal dabei

Die von der japanischen und südkoreanischen Regierung unterstützte Messe findet in diesem Jahr zum 2. Mal statt. Im letzten Jahr hatten in erster Linie japanische Elektronikproduzenten teilgenommen. Die Autohersteller sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei, wie die Yomiuri Shimbun berichtet.

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