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Spendefaule Chinesen

Keinen Mao für die Wohltätigkeit: Eine chinesische Note. (flickr/super.heavy)

Neben der Liste der reichsten Chinesen führt der Hurun Report auch eine der wohltätigsten Chinesen. Interessanterweise befindet sich nur einer der reichsten Chinesen in dieser Liste: Zong Qinghou, der reichste Mann Chinas (Asienspiegel berichtete) – und dies abgeschlagen auf Platz 46.

Am 29. September reisten Bill Gates und Warren Buffett nach China, um über die Verantwortung zu sprechen, die man als reiche Person gegenüber wohltätigen Zwecken trägt. Zwar erhielt Zong Qinghou ebenfalls eine Einladung, sagte sie jedoch taktvoll ab mit der Begründung, er hätte eine Konferenz mit den Konzernchefs von Forbes.

Wenn Geld an Lebenskraft verliert

In einem Interview erklärte er zudem seine Haltung gegenüber wohltätigen Spenden. Er glaube nicht an wohltätiges Verhalten, dass sich im Schenken von Geld äussert. Er fände, man solle den Profit eher in die weitere Produktion investieren, damit die ganze Gesellschaft davon profitiert.

Würde das Geld nur gespendet, verliere es seine «Lebenskraft». Immerhin spendete Zong Qinghou auch Geld nach Katastrophen in China und investiert Geld in längerfristige Pläne. Er spendete insgesamt schon 86 Millionen RMB (9 Mio. Euro), unter anderem für die Leute, die durch die Errichtung des Sanxia-Staudamms betroffen waren, sowie für die Entwicklung der Westgebiete, eine der ärmsten Regionen Chinas. ms.

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