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Ein Terminal für die Reichen

Ein Privatjet im Anflug. (flickr/ pdx.rollingthunder)

Ein Privatjet im Anflug. (flickr/ pdx.rollingthunder)

Seit mehr als einem Jahr hat Tokio zwei gleichberechtigte internationale Flughäfen. Dank des neuen Terminals und der neuen Rollbahn landen auf dem Stadtflughafen von Haneda wieder vermehrt Langstreckenflieger. Der rund 1 Stunde von der Millionenmetropole entfernte Flughafen Narita hat trotz allem noch immer die Nase vorn, gerade wenn es um europäische Airlines geht (Asienspiegel berichtete). Hier landen die meisten internationalen Gäste, wenn sie nach Tokio fliegen.

Damit es so bleibt, erweitert Narita fleissig seine Infrastruktur. Am 31. März wird hier ein exklusiver Terminal für Business- und Privatjets eröffnet. Es ist gemäss der Tokyo Shimbun der Erste dieser Art in Japans Hauptstadt, die Flughäfen von Nagoya und Kobe besitzen seit längerem solche Einrichtungen.

In den neuen Räumlichkeiten stehen für die Begüterten, Geschäftsleute und Berühmtheiten eine eigene Luxuslounge sowie Pass- und Zollkontrollen zur Verfügung. Lange Warteschlangen entfallen damit komplett. 250‘000 Yen kostet die Nutzungsgebühren für den Terminal pro An- und Abflug.

Kein Land der Privatjets

Narita verzeichnete im letzten Jahr 1171 Starts und Landungen von Business-Jets, wie die Nikkei Shimbun berichtet. Der Flughafen wird mit dem Privajet-Terminal die Zahl der Parkfelder für Privatmaschinen von derzeit 18 auf 30 erhöhen. Obwohl Japan ein vermögendes Land und voller Flughäfen ist (Asienspiegel berichtete), hält sich die Zahl der registrierten Business-Jets mit 55 in Grenzen. In den USA sind es 18‘000 Privatflieger.

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