Dossier: AKW
Am 5. Mai 2012 wurde im AKW Tomari der letzte der 50 Reaktoren in Japan abgeschaltet. In Japan müssen die Atomreaktoren alle 13 Monate für Unterhalts- und Kontrollarbeiten angehalten werden. Normalerweise reicht fürs Hochfahren ein Einverständnis der Regierung in Tokio. Nach der AKW-Katastrophe von Fukushima weigerten sich aber die lokalen Regierungen und Einwohner ihre Reaktoren wieder anzuschalten. Nach monatelangen Verhandlungen entschied sich die Regierung trotz starker Kritik aus der Öffentlichkeit und Politik am 16. Juni 2012 die Reaktoren 3 und 4 des AKW Oi wieder hochzufahren. 48 Reaktoren bleiben weiterhin abgeschaltet. Die neu gegründete unabhängige Nukleare Regulierungsbehörde wird künftig über die Sicherheit der AKW entscheiden. Derweil erfährt mit der Wahl von Shinzo Abe zum neuen Premierminister die Atomlobby wieder Rückenwind. Abe hat angekündigt, weiterhin auf die Nuklearenergie setzen zu wollen.
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Unerwünschter Reis
27. April 2013 •Zwei Jahre nach der AKW-Katastrophe lagern in der Präfektur Fukushima noch immer 17’000 Tonnen kontaminierter Reis. Die Entsorgung bereitet den Behörden aus verschiedenen Gründen Probleme.
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Alle gegen das AKW Hamaoka
23. April 2013 •Das erdbebengefährdete AKW Hamaoka investiert Milliarden, um wieder ans Netz genommen zu werden. Doch der Widerstand in den angrenzenden Gemeinden wächst, wie die Bürgermeisterwahlen zeigen.
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Ein AKW vor Gericht
19. April 2013 •Erstmals seit Fukushima musste ein Gericht in Japan über die Sicherheit des AKW Oi befinden, das als einziges noch in Betrieb steht. Das Urteil gibt viel zu reden.
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Das Ende des Stromsparens
10. April 2013 •Zum ersten Mal seit der AKW-Katastrophe von Fukushima will die Regierung diesen kommenden Sommer auf offizielle Stromsparmassnahmen verzichten. Es ist ein Entscheid mit Signalwirkung.
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Kritik am Atomjungen
9. April 2013 •Der Manga Tetsuwan Atomu (Astro Boy) deutete in den 50ern Japans die atomare Technologie positiv um. Nach Fukushima kam Kritik an der Geschichte von Manga-Gott Osamu Tezuka auf. Seine Tochter wehrt sich.
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Der AKW-Milliardendeal
5. April 2013 •Japans AKW-Bauer drängen ins Ausland. Mitsubishi Heavy Industries steht kurz davor, einen Milliardendeal in der Türkei abzuschliessen – trotz aller Sicherheitsbedenken.
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Besuch in der Geisterstadt
30. März 2013 •Google Street View ermöglicht seit dieser Woche einen fotografischen Einblick in die Sperrzonenstadt Namie in Fukushima. Ihr Bürgermeister erklärt die Beweggründe dieser Aktion.
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Eine dreigeteilte Sperrzone
27. März 2013 •Die Regierung teilt einige Gemeinden in Fukushimas Sperrgebiet in neue Zonen ein, so zuletzt geschehen in Tomioka. Damit soll die Hoffnung auf eine Rückkehr am Leben erhalten bleiben.
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Touristenort Fukushima?
12. März 2013 •Die Aufräumarbeiten im AKW Fukushima werden noch Jahre andauern. Eine Gruppe macht derweil einen gewagten Vorschlag: die Atomruine soll dereinst zur Touristenattraktion werden.
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Der AKW-Milliarden-Poker
28. Februar 2013 •In Japan sind immer noch 48 der 50 Reaktoren abgeschaltet. Die AKW-Betreiber investieren Milliarden, um sie den neuen Sicherheitsanforderungen anzupassen.
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Der Trockeneis-Roboter
17. Februar 2013 •Die Regierung in Tokio fördert die Entwicklung von Robotern, die im AKW Fukushima eingesetzt werden sollen. Die neuste Erfindung: ein Roboter, der ganz ohne Wasser dekontaminiert.
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Japanische AKW für den Ölstaat
11. Februar 2013 •Japans Atombranche sucht seit Fukushima ihre Zukunft im Ausland. Saudi-Arabien könnte der nächste Grosskunde für japanische AKW werden. Dahinter steckt auch strategisches Kalkül.
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Bald wieder atomstromfrei
26. Januar 2013 •Bereits im Juli könnte das AKW Oi wieder vom Netz genommen werden. Dann wäre Japan zum zweiten Mal nach 2011 frei von Atomstrom. Der Grund dafür sind neue Sicherheitsbestimmungen.
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Der Scheck vom AKW-Betreiber
4. Januar 2013 •Jedes Jahr erhalten in Japan die Haushalte, die in der Nähe eines AKW liegen, ein Geldgeschenk. Seit der AKW-Katastrophe verzichten aber immer mehr darauf – aus Protest.
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Zurück zum AKW-Bau
3. Januar 2013 •Japans Premierminister Shinzo Abe hat vor, neue AKW bauen zu lassen – trotz der Katastrophe von Fukushima. Dafür bringt er ganz neue Argumente ins Spiel.











