News aus Japan, China und Korea

Dossier: Fukushima

  • 32’000 gegen Abes Atompolitik

    11. März 2014    

    Anlässlich des dritten Jahrestages der Dreifachkatastrophe haben in Tokio 32’000 Menschen gegen die Atomkraft demonstriert. Sie vertreten die Mehrheit, wie Umfragen zeigen. Die Regierung interessiert dies jedoch wenig.

  • Das Land der Gedenktage

    5. März 2014    

    Japan zählt unzählige Gedenk- und Feiertage. Auch aus dem 11. März möchten einige Politiker einen offiziellen Gedenktag machen, um an die Katastrophe vor drei Jahren zu erinnern. Das gefällt nicht allen.

  • Ein Film gegen das Vergessen

    12. Januar 2014    

    Mit «Surviving the Tsunami» ist Kyoko Miyake eine einzigartige Doku über die Direktbetroffenen der Sperrzonenstadt Namie und deren einstigen nuklearen Traum gelungen. Asienspiegel hat mir ihr gesprochen.

  • Die dritte Gefahr

    24. Dezember 2013    

    Erdbeben und Tsunami sind für die japanischen Atomkraftwerke die grösste Gefahr. Dabei geht gerne vergessen, dass Japan ein Land der Vulkane ist. Ein Ausbruch könnte auch ein AKW gefährden.

  • 1000 Tage danach

    6. Dezember 2013    

    Über 1000 Tage sind seit der Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011 vergangen. Für die Direktbetroffenen ist die Krise noch lange nicht ausgestanden. Bis heute gibt es über 270’000 Evakuierte.

  • Vom Krisen- zum Sportzentrum

    27. November 2013    

    Lange war das J-Village in der Präfektur Fukushima Japans grösstes Sportzentrum. Seit der AKW-Katastrophe ist es das Krisenzentrum. Nun soll J-Village mit Blick auf Tokio 2020 wieder zur Sportstätte werden.

  • Koizumi geht in die Offensive

    14. November 2013    

    Zum ersten Mal seit 2006 hat Ex-Premier Koizumi eine öffentliche Pressekonferenz abgehalten. Damit verleiht er seiner Anti-AKW-Haltung Nachdruck. Eine Mehrheit der Bevölkerung steht hinter seinem Anliegen.

  • Das Ende der Heimat

    5. November 2013    

    Offiziell verfolgt Japan die Politik, allen Evakuierten der Sperrzone dereinst eine Rückkehr zu ermöglichen. Das Prinzip Hoffnung verliert jedoch seine Wirkung. Ein Regierungspolitiker wagt nun den Tabubruch.

  • Ein Brief für den Tenno

    4. November 2013    

    Der Politiker, Schauspieler und Anti-AKW-Aktivist Taro Yamamoto überreicht dem japanischen Kaiser am traditionellen Gartenfest einen Brief, um auf Fukushima aufmerksam zu machen – und sorgt damit für einen grösseren Skandal.

  • Anti-AKW-Protest im Anzug

    1. November 2013    

    Japans Büroarbeiter, die sogenannten Salarymen, sind bislang stumm geblieben, wenn es um die AKW-Frage ging. Nun setzen auch sie ein Zeichen.

  • Ein japanisches AKW für die Türkei

    31. Oktober 2013    

    Bei seinem Besuch in der Türkei hat Japans Premier Shinzo Abe den Weg zum Bau eines japanischen AKW in der Türkei geebnet. Sicherheitsbedenken hat er nicht. Im Gegenteil.

  • Abe widerspricht Koizumi

    26. Oktober 2013    

    Japans einflussreicher Ex-Premier Koizumi hat sich zum bekennenden AKW-Gegner erklärt. Sein politischer Ziehsohn und aktueller Premier Shinzo Abe hat lange dazu geschwiegen. Nun hat er Stellung genommen.

  • Kohle und Gas für Japan

    18. Oktober 2013    

    In Japan sind zurzeit alle 50 AKW-Reaktoren abgeschaltet. Mit konventionellen Wärmekraftwerken stillt das Land den Energiehunger. Nun soll eine Reihe von Gaskraftwerken hinzukommen.

  • 40’000 gegen die Atomenergie

    15. Oktober 2013    

    Die anhaltenden Probleme in Fukushima und Shinzo Abes fahrlässige Aussage haben in Tokio zum grössten AKW-Protest seit langem geführt. Derweil dauern die AKW-Sicherheitstests noch eine ganze Weile an.

  • Koizumis Erbe

    10. Oktober 2013    

    Ex-Premier Junichiro Koizumi hat sich zum AKW-Gegner gewandelt. Sohn und Politiker Shinjiro Koizumi, die grosse Nachwuchshoffnung der LDP, zieht nach und setzt damit Premier Shinzo Abe unter Druck.