News aus Japan, Taiwan und China

Dossier: Radioaktivität

  • «Ein Körper gegen die Strahlung»

    22. Juli 2014    

    Die offizielle Website der Stadt Fukushima hat Merkblätter veröffentlicht, die helfen sollen, die Risiken der radioaktiven Strahlung zu reduzieren. Die Machart der Publikation löst jedoch einige Verwirrung aus.

  • Ein Film gegen das Vergessen

    12. Januar 2014    

    Mit «Surviving the Tsunami» ist Kyoko Miyake eine einzigartige Doku über die Direktbetroffenen der Sperrzonenstadt Namie und deren einstigen nuklearen Traum gelungen. Asienspiegel hat mir ihr gesprochen.

  • Das Ende der Heimat

    5. November 2013    

    Offiziell verfolgt Japan die Politik, allen Evakuierten der Sperrzone dereinst eine Rückkehr zu ermöglichen. Das Prinzip Hoffnung verliert jedoch seine Wirkung. Ein Regierungspolitiker wagt nun den Tabubruch.

  • Alles unter Kontrolle?

    24. September 2013    

    Die Situation in Fukushima sei unter Kontrolle, versicherte Japans Premier bei der Vergabe der Sommerspiele. Die Aussage sorgt für viel Kontroverse. Eine Sperrzonenstadt ist erzürnt.

  • Nur noch ein AKW-Reaktor aktiv

    4. September 2013    

    Seit gestern ist in Japan nur noch der Reaktor Nummer 4 des AKW Oi in Betrieb. In zwei Wochen wird auch dieser abgeschaltet. Dann herrscht in Japan für längere Zeit wieder der AKW-Null-Zustand.

  • Unerwünschter Reis

    27. April 2013    

    Zwei Jahre nach der AKW-Katastrophe lagern in der Präfektur Fukushima noch immer 17’000 Tonnen kontaminierter Reis. Die Entsorgung bereitet den Behörden aus verschiedenen Gründen Probleme.

  • Besuch in der Geisterstadt

    30. März 2013    

    Google Street View ermöglicht seit dieser Woche einen fotografischen Einblick in die Sperrzonenstadt Namie in Fukushima. Ihr Bürgermeister erklärt die Beweggründe dieser Aktion.

  • Woher kommt mein Essen?

    14. März 2013    

    Auch zwei Jahre nach der AKW-Katastrophe schauen viele japanischen Konsumenten ganz bewusst auf die Herkunft der Lebensmittel – besonders bei vier Produkten.

  • Der Trockeneis-Roboter

    17. Februar 2013    

    Die Regierung in Tokio fördert die Entwicklung von Robotern, die im AKW Fukushima eingesetzt werden sollen. Die neuste Erfindung: ein Roboter, der ganz ohne Wasser dekontaminiert.

  • Die Autobahn durch die Sperrzone

    4. September 2012    

    Eine wichtige Verkehrsader der Präfektur Fukushima verläuft genau durch die Sperrzone. Geht es nach den Behörden soll diese bald wieder befahrbar sein.

  • Die Sorge um Fukushimas Kinder

    28. August 2012    

    Ein Drittel der untersuchten Kinder in Fukushima zeigen Veränderungen in der Schilddrüse auf. Nun soll eine nationale Studie Klarheit schaffen.

  • Das Aus für Japans AKW-Koloss?

    27. August 2012    

    Kashiwazaki-Kariwa ist der Koloss unter Japans Atomkraftwerken. Eine Bürgerbewegung will per Referendum dessen Abschaltung herbeiführen. Die notwendigen Unterschriften dazu sind zusammen.

  • Fukushimas vergessenes AKW

    7. Juli 2012    

    Das heruntergefahrene AKW Fukushima Nr. 2 liegt nur 10 Kilometer südlich des havarierten AKW. Täglich arbeiten 2000 Arbeiter der Instandhaltung. TEPCO kostet das Milliarden. Eine Stilllegung will der Konzern verhindern.

  • Japans nukleare Ginza

    13. Juni 2012    

    Das AKW Oi in Fukui steht kurz davor, wieder in Betrieb genommen zu werden. Das hat wirtschaftliche Gründe. Keine andere Region in Japan unterhält mehr Kernkraftwerke.

  • Das Ende einer Illusion

    24. April 2012    

    Erstmals hat die Regierung in Tokio einen Zeitrahmen für die Dauer der Sperrzone publik gemacht. 3 Geisterstädte werden über 20 Jahre nicht mehr bewohnbar sein.

  • Polizisten für Fukushima gesucht

    13. April 2012    

    Die Polizei der Präfektur Fukushima sucht dringend neues Personal. Mit einem überraschend unverfälschten Plakat macht sie Werbung.

  • Windenergie aus Fukushima

    20. März 2012    

    Vor der Küste Fukushimas soll die grüne Energiezukunft Japans beginnen. Ein riesiger Windpark ist hier in Planung. Doch bereits regt sich Widerstand.

  • Lebensmittel auf dem Prüfstand

    13. März 2012    

    Die meisten Länder halten ein Jahr nach Fukushima an den Einfuhrregulierungen für japanische Lebensmittel fest. Nur 4 Nationen haben alle Restriktionen aufgehoben.

  • Wohin mit den Trümmerbergen?

    6. März 2012    

    In den Tsunami-Gebieten sammeln sich immer mehr Trümmerberge an. Kaum eine Stadt in Japan ist bereit, diesen Schutt entsorgen zu helfen – aus Angst vor Radioaktivität.

  • Sicher Fisch essen

    6. Februar 2012    

    Können Fische aus japanischen Gewässern noch bedenkenlos gegessen werden? Experten geben Antworten und auch die Supermärkte reagieren.

  • Der verstrahlte Neubau

    19. Januar 2012    

    In der japanischen Stadt Nihonmatsu wurde ein seit kurzem bezogener Wohnblock mit radioaktiv verseuchtem Beton errichtet. Noch schlimmer: Das Baumaterial wurde auch anderswo eingesetzt.

  • Masken gegen Strahlung

    4. Dezember 2011    

    Mit Masken halten sich Japaner Pollen, Bakterien und Viren und unerwünschte Blicke auf Distanz. Doch wie wirksam sind diese gegen radioaktive Strahlung?

  • Tepcos radioaktive Argumente

    27. November 2011    

    Der AKW-Betreiber verweigert einem Golfklub, dessen Gelände verstrahlt wurde, die Hilfe bei der Dekontaminierung. Die dortigen radioaktiven Substanzen seien nicht mehr in Tepcos Besitz, argumentiert der Konzern vor Gericht.

  • Vergraben und vergessen

    20. November 2011    

    In Tokio sind die Behörden wiederholt auf vergrabene radioaktive Substanzen gestossen, die früher industriell verwendet wurden. Deren Entsorgung ist aufwendig und teuer.

  • Verseuchter Reis

    18. November 2011    

    Eine Reissorte aus einer Region in Fukushima weist zu hohe Strahlenwerte aus. Dabei hatte noch im Oktober die Regierung die Ernte aus der ganzen Präfektur für sicher erklärt.