News aus Japan, Taiwan und China

Dossier: Tsunami

  • Das schlimmste Erdbeben-Szenario

    31. August 2012    

    Die japanische Regierung hat ein Szenario für ein massives Erdbeben im Nankai-Graben skizziert. Der Schaden wäre gigantisch. 323’000 Menschen würden diese Katastrophe nicht überleben.

  • 263’727 weniger Menschen

    10. August 2012    

    Japan hat immer weniger Einwohner. Im letzten Jahr hat sich dieser Trend massiv verschärft. Gleichzeitig wird es in den japanischen Metropolen zunehmend enger.

  • Die Stadt der langen Leben

    30. Juli 2012    

    Erstmals nach 27 Jahren haben nicht mehr die Japanerinnen die höchste Lebenserwartung – auch wegen des Tsunami. Hongkongs Damen sind neu an der Spitze. Das ist kein Zufall.

  • Street Views Unterwäsche-Prozess

    15. Juli 2012    

    Google Street View hat in Japan eine Schadenersatzklage hinter sich – wegen der Unterwäsche einer Dame. Trotz wiederholter Kritik hat der Dienst gerade nach dem Tsunami seine wahre Kraft unter Beweis gestellt.

  • Die Büchse von Ishinomaki

    30. Juni 2012    

    Seit über 15 Monaten liegt ein riesiger büchsenförmiger vom Tsunami weggeschwemmter Lagerbehälter an einem Strassenrand in Ishinomaki. Nun soll er verschwinden.

  • Tourismus im Krisengebiet

    25. Juni 2012    

    In der vom Tsunami zerstörten Region entwickelt sich eine neue Marktnische: Der Katastrophentourimus. Japans Tourismusbranche scheint sich derweil langsam zu erholen, zwei Nationen sei Dank.

  • Die Tsunami-Kirche

    17. Juni 2012    

    Die in der Stadt Ishinomaki gelegene, älteste Holzkirche Japans wurde beim Tsunami stark beschädigt. Heute steht das Gebäude vor dem Zerfall.

  • Mit Girlband zu Staatseinnahmen

    29. Mai 2012    

    Mit speziellen Staatsanleihen fördert Japan den Wiederaufbau im Tsunami-Gebiet. Die Nachfrage genügt jedoch nicht. Attraktive Stars helfen nun nach.

  • Dem grössten Tsunami trotzen

    20. Mai 2012    

    In Japan arbeiten Firmen und Behörden an neuen Evakierungsstätten zum Schutz vor Tsunami. Neben neuartigen Türmen soll auch Unterirdisches entstehen.

  • Die AKW-Kritik des Ex-Premiers

    6. Mai 2012    

    Ex-Premier Naoto Kan warnt eindringlich vor den Gefahren des AKW Hamaoka, das alles tut, um wieder ans Netz zu gehen. Mit den AKW-Betreibern geht er hart ins Gericht.

  • Polizisten für Fukushima gesucht

    13. April 2012    

    Die Polizei der Präfektur Fukushima sucht dringend neues Personal. Mit einem überraschend unverfälschten Plakat macht sie Werbung.

  • Sarkozys Fukushima-Lüge

    12. April 2012    

    Der französische Präsident behauptete an einer Wahlkampfveranstaltung, nach der Tsunami-Katastrophe persönlich in Fukushima gewesen zu sein. Das war jedoch glatt gelogen.

  • Der weitsichtige AKW-Ingenieur

    5. April 2012    

    Das AKW Onagawa überstand den Tsunami vom 11. März vergleichsweise schadlos, trotz der Nähe zum Epizentrum. Das hat mit der Weitsicht eines längst verstorbenen Mannes zu tun.

  • Die 34-Meter-Riesenwelle

    2. April 2012    

    Die Universität Tokio hat die Folgen eines Monsterbebens im Nankai-Graben berechnet. Der Schaden wäre viel grösser als bisher angenommen. Auch ein AKW wäre davon betroffen.

  • Das Geisterschiff

    25. März 2012    

    Die kanadische Küstenwache hat ein unbemanntes Fischerschiff aus Japan entdeckt. Es wurde seit dem Tsunami vermisst.

  • Japaner werden

    16. März 2012    

    Der renommierte Gelehrte Donald Keene hat nach kurzen 4 Monaten Wartezeit die japanische Staatsbürgerschaft erhalten. Das ist in Ausnahmefällen möglich.

  • Krisenfeste Minimärkte

    15. März 2012    

    Der Tsunami zerstörte fast 1000 Minimärkte im Nordosten Japans. Eine Krise war in der Branche trotzdem nicht zu spüren. Im Gegenteil.

  • Lebensmittel auf dem Prüfstand

    13. März 2012    

    Die meisten Länder halten ein Jahr nach Fukushima an den Einfuhrregulierungen für japanische Lebensmittel fest. Nur 4 Nationen haben alle Restriktionen aufgehoben.

  • Monumente der Katastrophe

    12. März 2012    

    Auf Häuser und an Land gespülte Schiffe und Autos haben das Bild des Tsunami massgeblich geprägt. Über die Zukunft eines gestrandeten Fischerschiffes wird nun heftig debattiert.

  • Ein Jahr danach

    11. März 2012    

    Exakt ein Jahr nach der Dreifachkatastrophe beläuft sich die Zahl der Vermissten noch auf über 3000. Viele von ihnen haben die Lokalbehörden inzwischen für tot erklärt.

  • Für Japan zu Fuss durch Zürich

    10. März 2012    

    Ein letztes Mal wird Thomas Köhler mit Hut und Rucksack unterwegs sein. Er geht am Sonntag zu Fuss durch Zürich, in Gedenken an den 11. März, und hofft auf viele Begleiter.

  • Ein Lauf gegen das Vergessen

    9. März 2012    

    Ein Hilferuf über Youtube machte Bürgermeister Sakurai und seine Stadt Minamisoma, nur 20 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt, weltberühmt. Ein Jahr später geht sein Kampf weiter.

  • Wohin mit den Trümmerbergen?

    6. März 2012    

    In den Tsunami-Gebieten sammeln sich immer mehr Trümmerberge an. Kaum eine Stadt in Japan ist bereit, diesen Schutt entsorgen zu helfen – aus Angst vor Radioaktivität.

  • Die letzte Notunterkunft

    25. Februar 2012    

    In einer Schule in Kazo nur unweit von Tokio befindet sich die letzte offizielle Notunterkunft in Japan. Hier harren die Menschen eines Dorfes aus, das heute in der AKW-Sperrzone liegt.

  • Auf Spurensuche in Ishinomaki

    22. Februar 2012    

    Vor fast einem Jahr traf der Tsunami die Stadt Ishinomaki mit voller Wucht. Fast alle Schüler einer Primarschule starben damals. Noch einmal suchen hier die Behörden nach den letzten Vermissten.

  • Boomstadt Sendai

    16. Februar 2012    

    Die einzige Millionenstadt im vom Tsunami betroffenen Nordosten Japans hat die Katastrophe überraschend schnell überwunden. Die Stadt erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung.

  • Kreatives Schaffen in der Not

    11. Februar 2012    

    Elf Monate nach dem Tsunami zeigen die Bewohner der Krisenregion viel Eigeninitiative. Zahlreiche Kleinunternehmen sind seither entstanden.

  • Der private Wiederaufbau

    4. Februar 2012    

    Beim Wiederaufbau im Tsunami-Gebiet hängt vieles von privaten Initiativen ab. Zwei Organisationen zeigen auf, wie sie einer Gesellschaft wieder auf die Beine helfen.

  • Die vergessene Stadt

    3. Februar 2012    

    In Minamisanriku zerstörte der Tsunami fast alles. Für die Bewohner ist nichts mehr wie früher. Eine Reportage aus einem vergessenen Ort.

  • Eine gigantische Tsunami-Warnung

    2. Februar 2012    

    Nach dem 11. März 2011 kam das Tsunami-Alarmsystem in die Kritik. Nun schlagen die Behörden eine radikalere Ausdrucksweise vor.