Endo Mit­s­una­ga beim Seg­nen von Gläubigen

Ein 34-jäh­ri­ger bud­dhis­ti­scher Mönch ist im kai­ser­li­chen Palast in Kyo­to emp­fan­gen wor­den, nach­dem er eine stra­pa­ziö­se Pil­ger­tour absol­viert hat. Endo Mit­s­una­ga, Haupt­pries­ter im Klos­ter Enrya­ku-ji in Otsu, hat­te im März 2003 mit der reli­giö­sen Prü­fung begon­nen und dabei an 1000 Tagen rund 40’000 km in der gebir­gi­gen Gegend um den Berg Hiei bei Kyo­to zurückgelegt.

Mit­s­una­ga ist erst der 13. Kan­di­dat seit dem Ende des 2. Welt­krie­ges, der den «tau­send­tä­gi­gen Gebirgs­ma­ra­thon» (sen­ni­chi kaihogyo/​千日回峰行) absol­viert hat. Rund 1000 bud­dhis­ti­sche Mön­che und Gläu­bi­ge folg­ten Mit­s­una­ga, als er den kai­ser­li­chen Palast in Kyo­to in einem tra­di­tio­nel­len weis­sen Gewand und San­da­len aus Reis­stroh betrat. Im Palast wur­de für die­sen Anlass eine Zere­mo­nie aus­ge­rich­tet und Mit­s­una­ga bete­te für den Frie­den und das Wohl Japans.