Das schi­cke Gin­za-Quar­tier ver­än­dert sein Gesicht

flickr/​koyhogeBil­lig, aber schick: Der Uni­q­lo-Laden an der Ginza.

Fest in Win­ter­klei­der ver­packt war­te­ten Hun­der­te von Men­schen auf die Eröff­nung der ame­ri­ka­ni­schen Klei­der­la­den­ket­te Aber­crom­bie & Fitch. Das Inter­es­se am neu­en Laden war so gross, das Kun­den für einen Ein­lass anste­hen mussten.

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Im schi­cken Tokio­ter Quar­tier Gin­za, wo sich nor­ma­ler­wei­se exklu­si­ve Luxus­lä­den nie­der­las­sen, hat die Klei­der­mar­ke der mitt­le­ren Preis­klas­se ihren ers­ten gros­sen Laden in Asi­en eröff­net. Auf 970 Qua­drat­me­tern oder 11 Stock­wer­ken haben sich die Ame­ri­ka­ner eingemietet.

Geschäf­te für Frei­zeit­klei­der zieht es zuneh­mend nach Gin­za, das einst einer der teu­ers­ten Fle­cken auf Erden war und wo sich lan­ge Zeit nur die teu­ers­ten Mode­häu­ser ein­quar­tiert hat­ten. Der Druck auf die umlie­gen­den Läden ist mitt­ler­wei­le so gross, dass ein Gin­za-Kauf­haus wie Matsuz­a­ka­ya sich über­legt bil­li­ge­ren Klei­der­mar­ken Ver­kaufs­flä­che anzubieten.

Das Luxus­mar­ken­ster­ben

Gera­de in den letz­ten Mona­ten hat Tokio ein regel­rech­tes Luxus­mar­ken­ster­ben erlebt. Statt Lou­is Vuit­ton, Yoh­ji Yama­mo­to oder Ver­sace sind heu­te Bil­lig­mar­ken wie H&M oder Uni­q­lo unter den jun­gen Leu­ten gefragt (Asi­en­spie­gel berich­te­te). So hat die japa­ni­sche Klei­der­la­den­ket­te Uni­q­lo erst vor zwei Mona­ten ihre Gin­za-Verfkaufs­flä­che um 50 Pro­zent erwei­tert. Die schwe­di­sche Mode­mar­ke H&M und die spa­ni­sche Zara sind eben­falls in Gin­za ange­kom­men. Die ame­ri­ka­ni­sche Bil­lig­klei­der­mar­ke GAP hat für 2011 ein Geschäft im sel­ben Quar­tier angekündigt.

Der Schritt nach Japan ist für Aber­crom­bie & Fitch ein wei­te­rer Schritt in ihrer Expan­si­ons­stra­te­gie. Das Unter­neh­men mit fast 95’000 Ange­stell­ten und einem Umsatz von 3,8 Mil­li­ar­den Dol­lar ist erst seit 2007 aus­ser­halb des nord­ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nents aktiv.

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