Nackt­fo­tos sor­gen für Unruhe

Wiki­me­dia: Wolf­gang H. Wöge­rer, WienDer Künst­ler bei der Arbeit: Kis­hin Shi­noy­a­ma an einem Work­shop in Süd­frank­reich im Jahr 1975.

Der 69-jäh­ri­ge renom­mier­te Kunst­fo­to­graf Kis­hin Shi­noy­a­ma mag es gern nackt. Seit über 4 Jahr­zehn­ten begeis­tert er die Kunst­welt mit ästhe­ti­schen Akt­bil­dern vol­ler Ero­tik und Sinn­lich­keit. Mit dem Cover­fo­to zu John Len­non und Yoko Onos Album «Dou­ble Fan­ta­sy» hat sich Shi­noy­a­ma ins Gedächt­nis der Mas­sen eingebrannt.

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Nun hat Shi­noy­a­ma für so viel Auf­re­gung gesorgt, dass er es mit der Poli­zei zu tun bekam. Der 69-Jäh­ri­ge hat zwi­schen Juli und Sep­tem­ber 2008 in den Tokio­ter Vier­tel Akas­a­ka und Aoy­a­ma Akt­fo­tos von zwei Models geschos­sen und dabei für öffent­li­che Auf­re­gung gesorgt.

Die Fotos wur­den für sein gera­de erst erschie­ne­nes, 60-sei­ti­ges Buch «No Nude by Kis­hin 1 20XX Tokyo» ver­wen­det. Die Models wur­den unter ande­rem in Fried­hö­fen, Hoch­zeits­sä­len und Eisen­bahn­stre­cken in Sze­ne gesetzt. Jetzt müs­sen Shi­noy­a­ma und die zwei Models wegen unan­stän­di­gen Auf­nah­men auf öffent­li­chem Grund mit einer Kla­ge rech­nen. Bereits im Novem­ber 2008 hat­te die Poli­zei Shi­noy­a­mas Büro durch­sucht, nach­dem zahl­rei­che Kla­gen wegen den Foto­shoo­tings ein­ge­gan­gen waren.

«Ich dach­te, dass ich beim Foto­shoo­ting genug Vor­sicht wal­ten liess. Doch schein­bar habe ich nicht genug Vor­keh­run­gen getrof­fen. Es tut mir über­aus Leid, dass ich für solch einen Auf­ruhr gesorgt habe», ent­schul­dig­te sich Shi­noy­a­ma, laut der Yomu­ri Shim­bun, bei der Polizei.

Nicht das ers­te Mal

Es ist nicht das ers­te Mal, dass Shi­noy­a­ma mit dem Gesetz in Kon­flikt gerät. Im Juni 1991 warn­te die Tokio­ter Poli­zei die Ver­le­ger von Shi­noy­a­mas Buch wegen höchst unan­stän­di­gen Akt­fo­tos einer Schau­spie­le­rin, die er auf öffent­li­chem Grund geschos­sen hatte.

Ganz unglück­lich über die Vor­komm­nis­se wird Shi­noy­a­ma nicht sein. Sei­nem eben erschie­nen Buch wird der Skan­dal wohl kaum scha­den. Im Gegenteil.

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