Das Mas­sa­ker von Nan­king ent­zweit Chi­na und Japan

flickr/​The Human­aughtFigur im Nan­jing Mas­sa­c­re Musem.

Eine gemein­sa­me Exper­ten­kom­mis­si­on, wel­che die his­to­ri­schen Dif­fe­ren­zen zwi­schen Chi­na und Japan unter­sucht, ist sich im Bezug auf das Mas­sa­ker von Nan­king von 1937 nicht einig gewor­den. Sowohl die japa­ni­sche als auch die chi­ne­si­sche Sei­te sieht die Ver­ant­wor­tung für die Kriegs­ver­bre­chen bei Japan. Bei der Zahl der Opfer ist man sich jedoch uneins. Chi­na besteht dar­auf, dass mehr als 300’000 in dem Mas­sa­ker ihr Leben lies­sen wäh­rend Japan nicht über «bis zu 200’000» Opfer hin­aus­ge­hen woll­te, berich­tet die Mai­ni­chi Shimbun.

Grund für die Unei­nig­keit bezüg­lich der kon­kre­ten Zahl der Opfer sind unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen über die Veri­fi­zie­rung der Daten wie bei­spiels­wei­se die Defi­ni­ti­on von Mas­sa­ker, der Ort und die Dau­er des Ereig­nis­ses sowie die Bestat­tungs­do­ku­men­te, sag­te Pro­fes­sor Sumio Hata­no von der Uni­ver­si­ty of Tsuku­ba gegen­über der Nik­kei Shim­bun. Einig war man sich jedoch, dass Mas­sen­hin­rich­tun­gen von Kriegs­ge­fan­ge­nen und Zivi­lis­ten sowie Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Plün­de­run­gen und Brand­stif­tun­gen stattfanden.

Der ver­öf­fent­lich­te Bericht, wel­cher die anti­ke, mit­tel­al­ter­li­che und moder­ne Geschich­te der bei­den Län­der behan­delt, ist das Resul­tat einer 2006 begon­ne­nen Unter­su­chung. Chi­ne­si­sche Mit­glie­der der Kom­mis­si­on for­der­ten jedoch, der Teil des Berichts sol­le zurück­ge­hal­ten wer­den, wel­cher die Ereig­nis­se der Nach­kriegs­zeit wie das Mas­sa­ker auf dem Platz des Himm­li­schen Frie­dens von 1989 behan­delt. Man wol­le die öffent­li­che Mei­nung in Chi­na nicht beeinflussen.

Der japa­ni­sche Aus­se­mi­nis­ter Kats­u­ya Oka­da begrüss­te die Fer­tig­stel­lung des Berichts. «Auch wenn es vie­le unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen gab, beson­ders im Bereich der moder­nen und zeit­ge­nös­si­schen Geschich­te, den­ke ich, dass nach und nach ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis geför­dert wer­den kann, indem man dar­an arbei­tet.» Die Kom­mis­si­on wird nun mit neu­en Mit­glie­dern eine zwei­te Unter­su­chungs­pha­se beginnen.

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