«English only» bei Uniqlo

flickr/​ehpienHier wird schon Eng­lisch gespro­chen: Der Uni­q­lo-Laden in New York.

Fast Retailing, das Mut­ter­haus der gröss­ten japa­ni­schen Klei­der­ket­te Uni­q­lo, will sich inter­na­tio­na­ler posi­tio­nie­ren. Aus die­sem Grund wird auf der Kader­ebe­ne ab März 2012 Eng­lisch als offi­zi­el­le Spra­che eingeführt.

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«Die­ser Schritt ist für ein japa­ni­sches Unter­neh­men not­wen­dig, um als glo­ba­les Unter­neh­men zu über­le­ben», erklär­te Fast Retailing-Grün­der und Chef Tada­shi Yanai der Mai­ni­chi Shim­bun. Das bedeu­tet, dass die Kader­mit­glie­der des Unter­neh­mens sowohl in Japan wie auch im Aus­land bei Mee­tings und der schrift­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on künf­tig die eng­li­sche Spra­che ver­wen­den müssen.

Hier­für müs­sen die Ange­stell­ten beim inter­na­tio­na­len Eng­lisch-Test TOEIC min­des­tens 700 Punk­te von 990 mög­li­chen Punk­ten erzie­len. Auf die­sem Min­dest­ni­veau sei jeder fähig sei­ne Auf­ga­ben im Aus­land zu erfül­len, so Yanai wei­ter. Kader­mit­glie­der in Japan und Chi­na wer­den zudem regel­mäs­sig Eng­lisch­stun­den besu­chen müssen.

Mehr Aus­län­der

Das Gehalts­sys­tem für Leu­te der obe­ren Geschäfts­ebe­ne wer­de eben­falls in allen Län­dern ver­ein­heit­licht. Zur Erwei­te­rung des Erfah­rungs­schat­zes sol­len welt­weit Aus­tausch­auf­ent­hal­te zwi­schen den Ange­stell­ten statt­fin­den. Der Anteil an Aus­län­dern soll dar­über hin­aus kon­ti­nu­ier­lich auf­ge­stockt wer­den. Bis 2013 sol­len gar 3 Vier­tel der Neu­ein­stei­ger auf Mana­ger-Ebe­ne Nicht-Japa­ner sein.

Uni­q­lo unter­hält zur­zeit 809 Läden in Japan und 136 im Aus­land. Die Aus­lands­ex­pan­si­on soll künf­tig noch stär­ker vor­an­ge­trie­ben wer­den. Ziel ist es bis zum Jahr 2020 den Umsatz auf 5 Bil­lio­nen Yen zu ver­sie­ben­fa­chen. Der Aus­lands­an­teil soll bis dann 70 Pro­zent betra­gen. Momen­tan beläuft sich die­ser Betrag noch auf 10,1 Prozent.

Kein Trend­set­ter

Fast Retailing ist nicht das ein­zi­ge Unter­neh­men, das die­sen Schritt zur Inter­na­tio­na­li­sie­rung gemacht hat. Bereits Auto­her­stel­ler Nis­san oder der Online­händ­ler Raku­ten brau­chen Eng­lisch als offi­zi­el­le Fir­men­spra­che. ja.

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