Wie Hatoy­a­ma Juni­or auf sich auf­merk­sam macht

Geht sei­nen ganz eige­nen Weg: Kiichi Hatoyama.

Kiichi Hatoy­a­ma, der 34-jäh­ri­ge Sohn des ehe­ma­li­gen Pre­mier­mi­nis­ters Yukio Hatoy­a­ma, hat ein Buch geschrie­ben. Bereits sei­ne Mut­ter, sein Vater und sein Gross­va­ter hat­ten sich dar­in geübt. Doch dies­mal geht es weder um Poli­tik, Geschich­te noch um eine ver­wor­re­ne Rei­se auf den Pla­net Venus.

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Hatoy­a­ma Juni­or hat sich mit der Stau­si­tua­ti­on in Mos­kau und einem dazu pas­sen­den Licht­si­gnal-Sys­tem beschäf­tigt (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Denn seit Febru­ar 2009 lebt Kiichi Hatoy­a­ma zusam­men mit sei­ner Frau in der rus­si­schen Haupt­stadt, wo er seit­her tag­täg­lich für die Denk­fa­brik Com­plex Stra­te­gic Stu­dies der Uni­ver­si­tät Mos­kau über die arg stra­pa­zier­te Mos­kau­er Ver­kehrs­si­tua­ti­on brütet.

Inter­na­tio­na­le Aus­ga­be geplant

Zusam­men mit dem Mos­kau­er Ver­kehrs­chef hat er dazu nun ein Sach­buch geschrie­ben. Ab 26. August wird das Werk in rus­si­scher Spra­che in einer Auf­la­ge von 50’000 Stück in Mos­kaus Buch­han­del erhält­lich sein. Hatoy­a­mas Arbeit zur Erleich­te­rung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on in Mos­kau hat ihm gar eine Erwäh­nung im renom­mier­ten ame­ri­ka­ni­schen Maga­zin The New Yor­ker eingebracht.

Bereits gibt es Plä­ne das Buch auf Eng­lisch und Japa­nisch zu über­set­zen. Wel­cher japa­ni­sche Ver­lag die Rech­te für das Buch erwer­ben wird, ist jedoch noch unklar. Kodan­sha Inter­na­tio­nal, das bereits ein Koch­buch von Mut­ter Miyu­ki Hatoy­a­ma publi­ziert hat, wird es laut dem Wall Street Jour­nal nicht sein. Auch der Ver­lag Sho­gaku­kan, der ein Buch zu den Gren­zen des japa­ni­schen Wirt­schafts­wachs­tums von Vater Yukio ver­öf­fent­lich­te, hat bis­her kein Inter­es­se am Buch des Juni­ors gezeigt.

Auf den Spu­ren sei­ner Vorfahren?

Ob Kiichi der­einst in die poli­ti­schen Fuss­stap­fen sei­nes Vaters und Gross­va­ters tre­ten wird, lässt er noch offen. Der Poli­tik sei er nicht abge­neigt, bestä­tig­te er letz­ten Sep­tem­ber in einem Inter­view. Ande­res dürf­te man wohl von einem Hatoy­a­ma auch nicht erwar­ten. Sein Vater Yukio Hatoy­a­ma ist übri­gens auch erst im Alter von 39 Jah­ren in die Poli­tik ein­ge­stie­gen. ja.

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