flickr/​nofrillsJeder Tag bringt Tem­pe­ra­tu­ren jen­seits der 30-Grad-Gren­ze: Tem­pe­ra­tur­vor­her­sa­ge am japan­si­chen Fernsehen.

Japan erleb­te die­ses Jahr einen Som­mer mit Rekord­hit­ze. Die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur zwi­schen Juni und August war die höchs­te seit Beginn der Auf­zeich­nun­gen im Jahr 1898. Im Schnitt war es in Japan 1,64 Grad wär­mer als in den Jah­ren zwi­schen 1971 und 2000.

61 von 154 Wet­ter­sta­tio­nen ver­zeich­ne­ten einen neu­en Rekord bei der Durch­schnits­stem­pe­ra­tur, unter ande­rem in Tokio, Sap­po­ro und Sen­dai, berich­tet die Mai­ni­chi Shim­bun.

Beson­ders heiss war es in Mai­zu­ru, Prä­fek­tur Kyo­to, mit 38,3 Grad, Toyooka, Prä­fek­tur Hyo­go, mit 37,9 Grad und Oba­ma, Prä­fek­tur Fukui, mit 37,4 Grad.

Auch im Sep­tem­ber nimmt die Hit­ze­wel­le vor­erst kein Ende. Von 921 Orten, an wel­chen die Tem­pe­ra­tur gemes­sen wird, stieg das Ther­mo­me­ter an 789 auf über 30 Grad und 157 ver­zeich­ne­ten 35 Grad und mehr.

Im Tokio­ter Geschäfts­vier­tel Ote­ma­chi erreich­te die Tem­pe­ra­tur mit 35,9 Grad zum ers­ten Mal seit 10 Jah­ren mehr als 35 Grad im September.