Sumo-Ver­an­stal­tun­gen haben bis­wei­len etwas sehr Ernst­haf­tes und Tra­di­tio­nel­les an sich. Die beleib­ten Rin­ger sieht man kaum lachen, die Regeln die­ses alten Sports las­sen wenig Frei­raum. Doch das muss nicht immer so sein. So hat der Sumo-Sport auch sei­ne amü­san­te Sei­te. Gera­de bei klei­ne­ren Tur­nie­ren wird die Stim­mung ger­ne mit humo­ris­ti­schen Ein­la­gen gelockert.

Shok­ki­ri nennt man dies, wenn bei einem Sumo-Kampf der Spass im Vor­der­grund steht. Dann ver­wan­deln sich die zwei Hünen zu zwei Komö­di­an­ten. Die Tra­di­ti­on des Shok­ki­ri geht bis in die Edo-Zeit zurück. Damals ging es dar­um, die Regeln und Ver­ge­hen des Sports ein­fach ver­ständ­lich zu demons­trie­ren. Aus die­ser Tra­di­ti­on hat sich schliess­lich eine Ein­la­ge für die Lach­mus­keln ent­wi­ckelt, die bei den Zuschau­ern beson­ders gut ankommt.