News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Die Bootshäuser von Ine

Retweeted – In der geschützten Bucht des Fischerdorfes Ine in der Präfektur Kyoto sind ebene Bauflächen zwischen den bewaldeten Bergen und dem Meer rar gesät. Die Bewohner haben sich hier trotzdem gemütlich eingerichtet. Ähnlich wie in den pittoresken, südostasiatischen Fischerdörfern haben sie ihre Häuser so gebaut, dass sie praktisch auf dem Wasser schwimmen. Funaya, «Bootshäuser», nennt sich diese traditionellen Holzgebäude, die im Erdgeschoss jeweils eine Bootsgarage mit direkten Wasserzugang besitzen. Im oberen Stock befindet sich der Wohnbereich. Alles ist hier auf den Fischfang ausgerichtet. 230 solcher Funaya liegen dicht aneinander in dieser Bucht, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und die Häuser vor Stürmen und hohem Wellengang schützt. Der Fischfang ist die Haupteinnahmequelle des Ortes. Gleichzeitig wird zunehmend der Tourismus zu einem wichtigen Faktor für dieses pittoreske Fischerdörfchen.

Das Fischerdörfchen Ine. (Foto: twitter/ @kyoakyoa)

Das Fischerdörfchen Ine. (Foto: twitter/ @kyoakyoa)

 

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