Foto: flickr/​Take­shi KOU­NODie Take­da-Burg im Herbst.

Auf einer Anhö­he von 353 Metern in der Prä­fek­tur Hyo­go befin­det sich die wohl berühm­tes­te Burg­rui­ne Japans. Aus­ser der stei­ner­nen Befes­ti­gung aus dem 15. Jahr­hun­dert ist nicht viel übrig geblie­ben und den­noch gehört die Take­da-Burg zu den berühm­ten Sehens­wür­dig­kei­ten des Lan­des. Durch ihre stra­te­gisch per­fek­te Lage erlaubt sie eine impo­san­te Aus­sicht auf die Täler und Ber­ge in der Umge­bung sowie auf die nahe gele­ge­ne Klein­stadt Asago.

Und manch­mal liegt die Burg über einem wun­der­schö­nen Nebel­meer. An sol­chen Tagen ist der Blick von einem nahe gele­ge­nen Berg auf die Rui­ne noch schö­ner. Die­se Ansicht auf die Burg über den Wol­ken weckt bei manch einem Erin­ne­run­gen an den Stu­dio Ghi­b­li-Ani­me-Klas­si­ker Cast­le in the Sky. Ande­re bezeich­nen die Take­da-Burg ger­ne auch als Machu Pic­chu Japans. Beson­ders die Hob­by­fo­to­gra­fen zieht es magisch an die­sen Ort.

Der Tou­ris­ten­an­drang der letz­ten Jah­re hat­te zu einer star­ken Abnut­zung des Bodens in der Burg­rui­ne geführt. Grä­ser wuch­sen hier kei­ne mehr. Mau­er­res­te wur­de zuneh­mend frei­ge­legt. Aus­ser­dem stiegt die Rutsch­ge­fahr. Aus die­sem Grund stopp­te man 2014 den Zugang zur Take­da-Burg. Inzwi­schen wur­de eine neue Erd­schicht hin­zu­ge­fügt und über neu ein­ge­grenz­ten Geh­we­ge und Auf­ent­halts­or­te für Besu­cher ein wet­ter­fes­ter Belag gelegt, wie die Asahi Shim­bun berich­tet. Aus­ser­dem wur­de bei der Haupt­burg­rui­ne eine Holz­trep­pe gefer­tigt, um den Auf­stieg zu ver­ein­fa­chen und Unfäl­le zu ver­mei­den. Seit dem 3. März ist die Take­da-Bur für Besu­cher wie­der offen.

Die Burg in der Werbung

Auch die Wer­be­in­dus­trie hat die Rui­ne schon längst für sich ein­ge­nom­men, wie die Kobe Shim­bun berich­tet. Geträn­ke­her­stel­ler Sun­to­ry hat für sei­nen Dosen­kaf­fee BOSS gemein­sam mit Hol­ly­wood-Star Tom­my Lee Jones und dem japa­ni­schen Komö­di­an­ten Tamo­ri eine Wer­bung gedreht, die pünkt­lich zur Wie­der­eröff­nung lan­des­weit aus­ge­strahlt wird. Ein zusätz­li­cher Besu­cher­an­drang ist damit garantiert.