News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Jan in Japan – eine Reiserouten-Inspiration

Jan in Japan – mit einem Klick aufs Bild geht es zum Shop.

Jan in Japan – mit einem Klick aufs Bild geht es zum Shop.

IM ASIENSPIEGEL SHOP – Japan boomt. Das Land fasziniert. Und dabei war es noch vor wenigen Jahren so fremd, dass sich nur wenige wirklich mit dem Inselstaat befassten. Als ich 1995 zum ersten Mal alleine nach Japan reiste, um bei einem Freund meines Vaters den Sommer zu verbringen, war Sushi in der Schweiz etwas vollkommen Exotisches. Heute ist dieses Essen eine globale Selbstverständlichkeit. Die japanische Küche erobert seit einigen Jahren die Welt. Für die Jugendlichen im Westen sind Manga und Anime ein selbstverständlicher Teil des Alltags.

Sogar eine Reise nach Japan ist nichts Exklusives mehr. Und trotzdem ist vieles beim Alten geblieben. Die meisten Touristen fliegen nach Tokio und fahren im Tokaido-Shinkansen nach Kyoto und Umgebung. Manche reisen noch weiter nach Hiroshima und zum roten Torii in der Bucht von Miyajima, bis es wieder zurück in die Hauptstadt geht. Diese einfach zugängliche Strecke entlang des Pazifiks ist zu einem Klassiker geworden.

Für Japan-Neulinge macht diese sogenannte «Golden Route» Sinn, deckt sie doch die wichtigsten Städte und Sehenswürdigkeiten ab. Dabei gäbe es seit kurzem eine Alternative. Der neue Hokuriku-Shinkansen bietet eine direkte Verbindung von Tokio in die historisch bedeutende Stadt Kanazawa. Es ist gleichzeitig das Tor zu einer touristisch viel weniger erschlossenen, aber umso faszinierenderen Seite Japans.

Eine andere Seite Japans

Von hier aus kann man die Gegend entlang des Japanischen Meeres erkunden, ohne dabei auf die Sehenswürdigkeiten der «Golden Route» verzichten zu müssen. Denn mit der Bahn ist man jederzeit wieder auf der anderen Seite der Hauptinsel. Diese Route habe ich im Spätsommer 2015 bereist. Daraus entstanden ist das Buch «Jan in Japan». Es dokumentiert, wie ich das Land für mich neu entdeckt, kleinere und ruhigere Orte gesucht und viel berühmtere Gegenden bewusst ausgelassen habe.

Dabei bin ich auf eine von den Bomben des Zweiten Weltkriegs verschonte historische Grossstadt, einen pittoresken Badeort in einem versteckten Tal, eine kleine Wüste, ein shintoistisches Zentrum, eine ungewöhnliche Brücke, eine gespenstig ruhige Samurai-Stadt in den Bergen, eine Science-Fiction-Landschaft, eine Stadt der zehntausend Treppen, eine historische Gartenanlage, ein lebendiges Nachtleben in den Seitenstrassen Tokios und vieles mehr gestossen.

Eine Hommage an japanische Reisebücher

Im Buch «Jan in Japan» nehme ich Sie mit auf diese Reise, stelle Ihnen die bereisten Orte vor, bringe Ihnen deren Geschichte und Eigenheiten kompakt näher und gebe Ihnen zuletzt auch noch praktische Tipps für eine sorglose Reise. Das A6-Format des Buchs ist eine Hommage an die japanischen Taschenbücher, die durchgehend in dieser Grösse publiziert werden. Und wie bei meinem Reiseführer «In Japan» ist auch «Jan in Japan» ganz nach japanischem Vorbild ein Versuch, sich von traditionellen Reiseführer- und Reisebuch-Konzepten zu lösen.

Ich hoffe, dass ich Sie mit diesem Buch dazu inspirieren kann, mehr als nur die klassischen Sehenswürdigkeiten Japans zu besuchen.

ZUM BUCH: «Jan in Japan» ist ein vollständig unabhängig produziertes Buch. Mit dem Buchkauf unterstützen Sie direkt die Finanzierung meines Blogs asienspiegel.ch, in dem ich seit 2010 täglich über Japan berichte. Das Buch ist ab sofort im Asienspiegel-Shop erhältlich (verbilligte Versandpreise für Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein).

Jan in Japan – mit einem Klick aufs Bild geht es zum Shop

Jan in Japan – mit einem Klick aufs Bild geht es zum Shop

Kommentar schreiben