Nudeln zwi­schen zwei Schei­ben Brot zu klem­men ist in Japan nichts Unge­wöhn­li­ches. Der abso­lu­te Klas­si­ker ist das Yak­i­so­ba-Pan. Das sind mit viel Gemü­se gebra­te­ne Buch­wei­zen­nu­deln, die wie bei einem Hot­dog fein säu­ber­lich in ein auf­ge­schnit­te­nes Weiss­brot gelegt wer­den. Hin­zu kom­men roter Ing­wer, die süss-dunk­le Yak­i­so­ba-Sau­ce, Mayon­nai­se, Aono­ri-Grün­al­gen und Peter­si­li­en – fer­tig ist das typi­sche japa­ni­sche Nudel-Sand­wich. Das Yak­i­so­ba-Pan ist so beliebt, dass man es in fast allen 24-Stun­den-Mini­märk­ten findet.

Yama­za­ki Baking treibt die­sen Mix nun noch einen Schritt wei­ter. Das gröss­te japa­ni­sche Bäcker­un­ter­neh­men ist bekannt für sei­ne krus­ten­lo­sen Lunch Pack-Toast-Sand­wi­ches mit den unter­schied­lichs­ten Fül­lun­gen. Die neus­te Krea­ti­on ent­hält Nudeln der klas­si­schen japa­ni­schen Ramen-Nudel­sup­pe. Für die­ses Pro­dukt hat die Fir­ma mit dem belieb­ten Ramen-Restau­rant Yoshi­mu­ra­ya aus Yoko­ha­ma zusam­men­ge­ar­bei­tet. Das Resul­tat ist eine Nudel­fül­lung mit dem Geschmack einer typi­schen Ton­kot­su-Sho­yu-Brü­he (Schwei­ne­kno­chen und Sojasauce).

Wer­bung bei Yoshi­mu­ra­ya:

Das Expe­ri­men­tie­ren mit Ramen ist übri­gens nichts Neu­es. Schon seit eini­gen Jah­ren gibt es den Ramen-Bur­ger, wo die Nudeln ent­we­der das Brot erset­zen oder gleich selbst zur Fül­lung wer­den (Asi­en­spie­gel berich­te­te). In Japans Gas­tro­no­mie ist jede kuli­na­ri­sche Kom­bi­na­ti­on erlaubt.