Jedes Jahr sieht man ihn wie­der. Die Bewoh­ner der Stadt Fujiyo­shi­da nen­nen ihn Noto­ri, den «Land­wirt­schafts­vo­gel». Immer wenn die Schnee­kro­ne auf dem Fuji im Früh­ling zu schmel­zen beginnt, bleibt an einer ganz bestimm­ten Stel­le auf der Höhe der ach­ten Berg­sta­ti­on auf der Sei­te der Prä­fek­tur Yama­na­shi eine Schnee­flä­che lie­gen, die die Form eines Vogels hat. In Fujiyo­shi­da hat man den per­fek­ten Blick auf die­ses kurz­wei­li­ge Natur­phä­no­men, das von der Twit­ter-Gemein­de fleis­sig foto­gra­fisch doku­men­tiert wird. Für die Bau­ern der Gegend ist die Erschei­nung des Noto­ri tra­di­tio­nell das Signal dafür, dass man mit dem Reis­an­bau begin­nen kann. Die­ses Jahr war es am 12. Mai um 8:30 Uhr soweit. Dann war die typi­sche Vogel­form erst­mals klar sicht­bar. Das ist mehr als vier Wochen spä­ter als im ver­gan­ge­nen Jahr. All­ge­mein ist jeweils zwi­schen Anfang April und Mit­te Mai mit dem Noto­ri-Phä­no­men zu rechnen.