Der Ver­gan­gen­heit Far­be geben

Foto: wase​da​.jpKolo­riert: Oku­ma Shi­geno­bu, Pre­mier­mi­nis­ter und Grün­der der Wase­da-Uni­ver­si­tät. Das Foto stammt aus der Tais­ho-Zeit (1912 – 1926).

Die Tech­nik des Kolo­rie­rens gibt es schon lan­ge. Nun ist es For­schern der renom­mier­ten Tokio­ter Uni­ver­si­tät Wase­da gelun­gen, Schwarz­weiss­fo­tos auto­ma­tisch Far­be zu geben. Mensch­li­che Ein­grif­fe sind dabei nicht nötig.

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Bei die­sem Pro­zess ana­ly­siert ein mit künst­li­cher Intel­li­genz aus­ge­stat­te­tes Pro­gramm ein Schwarz­weiss-Foto, indem es the­ma­tisch mit bereits bekann­ten Fotos aus einer Daten­bank abge­gli­chen wird. Es erkennt, ob das Foto draus­sen oder in einen Innen­raum geschos­sen wur­de, ob es eine Sze­ne­rie am Mit­tag oder am Abend ist. Auch die Per­so­nen und die Gegen­stän­de auf dem Bild wer­den genau erfasst und kategorisiert.

90 Pro­zent Natürlichkeit

Basie­rend auf die­ser Ana­ly­se beginnt das auto­ma­ti­sche Kolo­rie­ren – und dies ganz ohne manu­el­le Ein­grif­fe. Das ist in die­ser Form bis­lang ein­ma­lig. Die For­scher der Uni­ver­si­tät Wase­da sagen, dass 90 Pro­zent der Fär­bungs­re­sul­ta­te natür­lich wirken.

Foto: wase​da​.jpVom Schwarz­weiss- zum Farb­fo­to. Das Foto stammt von 1935.

Ziel ist es, dass irgend­wann jeder­mann die­ses Pro­gramm nut­zen und so sei­ne ganz per­sön­li­chen Fami­li­en­al­ben auto­ma­tisch kolo­rie­ren kann. Die Uni­ver­si­tät Wase­da hat eini­ge Bei­spie­le auf sei­ner Web­site publi­ziert. Sie zei­gen, wie teil­wei­se über 100-jäh­ri­gen Foto­gra­fi­en neu­es Leben ein­haucht wird:

Foto: wase​da​.jp1905 in Far­be: Der mehr­fa­che US-Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Wil­liam Jen­nings Bryan zu Besuch bei Okuma.
Foto: wase​da​.jpOku­ma mit Besu­chern in den 1910er-Jahren.
Foto: wase​da​.jpDie Biblio­thek der Wase­da-Uni­ver­si­tät 1935.
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