Seit Novem­ber 2015 habe ich die Mög­lich­keit, Sara Hoch­u­li, Grün­de­rin des Cafés Miyu­ko, bei ihrem bis­lang ambi­tio­nier­tes­ten Pro­jekt doku­men­ta­risch zu beglei­ten. Es ist eine Rei­se vol­ler Höhen und Tie­fen. Dar­aus ent­steht nun eine Mini-Dok-Serie, deren ers­ter Teil ab sofort online zu sehen ist.

Für Künst­le­rin, Gra­fi­ke­rin und Zucker­bä­cke­rin Sara Hoch­u­li ist Japan eine Inspi­ra­ti­ons­quel­le, wobei die Man­ga-Kul­tur ganz am Anfang ihrer Begeg­nung mit dem Land der auf­ge­hen­den Son­ne stand. Dar­aus hat sie in den letz­ten Jah­ren ihre ganz eige­ne Welt kre­iert. Die Basis dafür leg­te sie sich 2011 mit der Eröff­nung des Tee- und Kaf­fee­hau­ses Les Gour­man­di­ses de Miyu­ko, das mit sei­ner unver­wech­sel­ba­ren Atmo­sphä­re die Gäs­te ver­zau­bert. Es ist, als wäre man bei Miyu­ko in einem Stu­dio-Ghi­b­li-Film mit einem Schuss Amé­lie gelan­det – und dies mit­ten in Zürich (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Seit­her geht es nur noch auf­wärts. Ihre bun­ten, süs­sen Krea­tio­nen wer­den mehr­fach aus­ge­zeich­net. Ohne Reser­va­ti­on im Café geht am Wochen­en­de schon lan­ge nichts mehr. Von den USA über Deutsch­land bis nach Japan berich­ten die Medi­en über Sara Hoch­u­lis Arbeit – und selbst die Rol­ling Stones bestel­len bei Miyu­ko. Für Cho­co­la­tier Besch­le erschafft sie eine inter­na­tio­nal preis­ge­krön­te Matcha-Scho­ko­la­de, die sich in über 14 Län­dern ver­kauft. 2014 folgt die bis­he­ri­ge Krö­nung ihrer Lauf­bahn. Sie designt für Swatch eine Uhr wie eine Pra­li­ne, die nach kur­zer Zeit aus­ver­kauft ist. Krea­ti­ver Still­stand gibt es bei Miyu­ko nicht. Alle paar Mona­te lan­ciert Sara Hoch­u­li mit ihrem Team neue süs­se Kol­lek­tio­nen fürs Café, bei denen stets mit über­ra­schen­den Zuta­ten expe­ri­men­tiert wird

Das best­ge­hü­te­te Geheimnis

Nun – nach fünf Jah­ren – steht Sara Hoch­u­li vor dem gröss­ten Schritt in ihrer Kar­rie­re. Es ist nichts Gerin­ge­res als die Ver­wirk­li­chung eines Lebens­traums, oder anders aus­ge­drückt: Miyu­kos bis­lang best­ge­hü­te­tes Geheim­nis. Doch schau­en sie selbst (sie­he Film oben).