Bei Son­nen­auf­gang auf dem Fuji

Der Fuji ist Japans Wahr­zei­chen schlecht­hin und seit vier Jah­ren UNESCO-Welt­kul­tur­er­be (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Zwar ist er der höchs­te Berg des Lan­des, gleich­zei­tig aber auch ver­hält­nis­mäs­sig ein­fach zu bestei­gen. Eine rie­si­ge Infra­struk­tur mit Toi­let­ten, Berg­hüt­ten und Ärz­te­sta­tio­nen macht es seit ein paar Jah­ren mög­lich, dass jeder halb­wegs gesun­de Mensch in der Nacht den Fuji hoch­ge­hen kann, um in den Mor­gen­stun­den auf 3776 Metern den Son­nen­auf­gang bewun­dern zu können.

Okto­ber 2020 – Die­ser Blog kann ohne die Unter­stüt­zung der Leser nicht über­le­ben. Mit einem frei­wil­li­gen Abo tra­gen Sie dazu bei, dass die­ses täg­li­che Stück Japan auch nach 11 Jah­ren wei­ter­exis­tiert – unab­hän­gig, kos­ten­los und frei von Goog­­le-Wer­bun­­gen. Herz­li­chen Dank! Ich blei­be täg­lich dran, bis die­se Kri­se über­stan­den ist und dar­über hinaus.

Jeweils zwei Mona­te im Jahr ist der Fuji für alle Berg­stei­ger offen. Am 1. Juli war die Eröff­nung der Yoshi­da-Rou­te, die von der Prä­fek­tur Yama­gu­chi bis zum Gip­fel führt. Rund 100 Per­so­nen nutz­ten die­se Gele­gen­heit, um in den Mor­gen­stun­den auf dem Fuji-Gip­fel den Son­nen­auf­gang zu bewun­dern, wie NHK News berich­te­te. Um zir­ka 4:30 Uhr war es dann soweit. Die­ser per­fek­te Moment wur­de von Berg­stei­gern und Medi­en auf Twit­ter festgehalten:

Die Yoshi­da-Rou­te ist der mit Abstand meist genutz­te Weg, der zum Gip­fel führt. Letz­tes Jahr wur­den hier 136’587 Berg­stei­ger gezählt. Auf den wei­te­ren drei Rou­ten (Sub­a­s­hiri, Gotem­ba, Fuji­no­miya), die auf der Sei­te der Prä­fek­tur Shi­zuoka star­ten, waren es inge­samt 97’630 Per­so­nen. Letz­te­re Rou­ten wer­den am 10. Juli eröff­net. Bis zum 10. Sep­tem­ber gibt es die Gele­gen­heit, auf den höchs­ten Punkt Japans zu steigen.

Gra­tis-Wifi-Zone Fuji

Auf den Fuji-Wegen ist für alles gesorgt. Seit eini­gen Jah­ren ist sogar auf einem Gross­teil der Rou­ten die Netz­ab­de­ckung gewähr­leis­tet. Und nun gibt noch einen spe­zi­el­len Dienst für die aus­län­di­schen Tou­ris­ten. Seit ges­tern ist der Fuji eine Gra­tis-Wifi-Zone. Mög­lich macht dies der Tele­kom­an­bie­ter KDDI. An 49 Orten, vor­nehm­lich in den Berg­hüt­ten, hat die­ser Wifi-Sta­tio­nen instal­lie­ren lassen.

Damit kann nun jeder­mann sein Fuji-Erleb­nis noch auf dem Gip­fel der Welt mit­tei­len. KDDI sieht dies auch als einen Dienst für mehr Sicher­heit. Gera­de bei Not­fäl­len, Vul­kan­aus­brü­chen und ande­ren Natur­ka­ta­stro­phen kann ein funk­tio­nie­ren­des und für alle zugäng­li­ches Netz lebens­ret­tend sein.

Im Shop
An alle Leser
Freiwilliges Abo

An alle Leser

Mit einem frei­wil­li­gen Abo sichern Sie die Zukunft die­ses unab­hän­gi­gen Blogs.

MEHR ERFAHREN

Jan in Japan
Buch

Jan in Japan

60 Orte abseits von Tokio und Kyo­to: Eine Rei­se durch den viel­fäl­ti­gen Inselstaat.

BUCH KAUFEN

In Japan
Buch

In Japan

Der prak­ti­sche Rei­se­füh­rer von Jan Knü­sel in der 6. Auflage.

BUCH KAUFEN

asia-intensiv
Shinsen
Sato
Schuler Auktionen
Yu-an
Butcher
Nooch
Bimi
Kabuki
Negishi
Aero Telegraph
Shizuku
cas-ostasien
Asia Society
Gustav Gehrig
Edomae
Japan Wireless
Depositphotos 1b
Prime Travel
Kokoro
Kalligrafie
Japan Rail Pass
Kabuki_2
Keto-Shop
Depositphotos 2
Depositphotos 1