Ein Rede­sign für Japan

Die bis­he­ri­gen Sym­bo­le und die Vorschläge.

Japan führt ein Rede­sign durch. So möch­te die japa­ni­sche Regie­rung einen Teil der Infor­ma­ti­ons­ta­feln in Bahn­hö­fen und ande­ren öffent­li­chen Gebäu­den bis zu den Som­mer­spie­len 2020 für die aus­län­di­schen Gäs­te bes­ser ver­ständ­lich gestal­ten. Rund 140 Sym­bo­le ste­hen in Japan aktu­ell zur Ver­fü­gung. Sie alle ent­spre­chen der Japa­ni­sche Indus­trie­norm (JIS). Die Hälf­te davon weicht jedoch vom inter­na­tio­na­len Stan­dard ISO ab. Die­se sol­len nun ange­passt und 40 wei­te­re Sym­bo­le neu ein­ge­führt wer­den, so der Plan.

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Hier­für erar­bei­tet ein Exper­ten­ko­mi­tee aus Mit­glie­dern aus dem öffent­li­chen und pri­va­ten Sek­tor neue Vor­schlä­ge aus. Es han­delt sich um die ers­te Anpas­sung seit 2002. Bereits beim ers­ten Tref­fen wur­den die gröss­ten Miss­ver­ständ­nis­se und ent­spre­chen­de Ver­bes­se­rungs­ent­wür­fe den Medi­en prä­sen­tiert. Im Fol­gen­den drei Beispiele.

1 Onsen

So sorg­te das Sym­bol für Onsen (heis­se Quel­le) offen­bar für eini­ge Ver­wir­rung. Vie­le Aus­län­der gehen bei die­sem Zei­chen davon aus, dass es sich um eine heis­se Sup­pe han­delt. Aus die­sem Grund sol­len neu drei Per­so­nen hin­zu­ge­fügt werden.

2 Infor­ma­ti­ons­schal­ter

Wer in Japan nach einem Infor­ma­ti­ons­schal­ter für Tou­ris­ten sucht, der muss nach einer Tafel mit einem gros­sen Fra­ge­zei­chen Aus­schau hal­ten. Weil die­ses Sym­bol jedoch für vie­le noch mehr Fra­gen auf­wirft, soll die­ses künf­tig mit dem inter­na­tio­nal gül­ti­gen «i» ersetzt werden.

3 Nicht berühren!

Eine durch­ge­stri­che­ne offe­ne Hand­flä­che bedeu­tet in Japan «nicht berüh­ren». Vie­le Tou­ris­ten inter­pre­tier­ten dies jedoch als «Zutritt ver­bo­ten». Das neue Sym­bol zeigt eine durch­ge­stri­che­ne Hand auf, die dar­an ist, einen Gegen­stand zu berühren.

Am Tref­fen wur­den noch wei­te­re neue inter­na­tio­nal ver­ständ­li­che Sym­bo­le für «Wifi-Emp­fang», «Geld­au­to­mat» oder «Gebets­ort» vor­ge­stellt. Bis im nächs­ten Som­mer will man die neu­en Ent­wür­fe erar­bei­tet haben. Bereits Anfang Jahr prä­sen­tier­te die Geospa­ti­al Infor­ma­ti­on Aut­ho­ri­ty (GSI) ihre Plä­ne für die Sym­bo­le auf den Stadt­kar­ten für aus­län­di­sche Tou­ris­ten. Auch hier sol­len hin­sicht­lich der Som­mer­spie­le 2020 ein­fa­cher ver­ständ­li­che Bil­der zum Ein­satz kom­men (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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