Die Bahn­hofs­durch­sa­gen verstehen

In den gros­sen japa­ni­schen Bahn­hö­fen sind heut­zu­ta­ge die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen auch auf Eng­lisch zu fin­den. Tafeln und digi­ta­len Anzei­gen sind fast durch­ge­hend zwei­spra­chig. Und den­noch gibt es Momen­ten und Orte, in denen der aus­län­di­sche Tou­rist gar nichts versteht.

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So wer­den vie­le Laut­spre­cher­durch­sa­gen in Bahn­hö­fen, Bus­sen, Flug­hä­fen oder Kauf­häu­ser noch immer nur auf Japa­nisch mit­ge­teilt. Für vie­le Betrei­ber wäre ein mehr­spra­chi­ges Ange­bot eine zu teu­re Inves­ti­ti­on. Der Kon­zern Yama­ha hat für die­se Situa­ti­on nun eine Lösung entwickelt.

Die App Omo­ten­a­shi Gui­de soll auto­ma­ti­sche sowie auch aktu­el­le Laut­spre­cher­durch­sa­gen erken­nen und das Gesag­te in sie­ben Spra­chen in schrift­li­cher Form wie­der­ge­ben kön­nen. Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Spa­nisch aber auch Chi­ne­sisch sowie Korea­nisch gehö­ren zum Angebot.

Test in den Shinkansen-Bahnhöfen

Spe­zi­ell dar­an ist, dass die App auch ganz ohne Inter­net­ver­bin­dung funk­tio­nie­ren soll. Seit 2015 tes­tet das Unter­neh­men den Omo­ten­a­shi Gui­de die Soft­ware in Kauf­häu­sern, Flug­hä­fen, Bus­sen und Einkaufsstrassen.

Ende Monat wird die Test­pha­se in den Shink­an­sen-Bahn­hö­fen Tokio, Hama­matsu und Kyo­to begin­nen, die bis März 2018 andau­ern wird, wie Myna­vi News berich­tet. Hier­bei wird es auch dar­um gehen, ob die App bei hohem Lärm­pe­gel der Hoch­ge­schwin­dig­keits­zü­ge und Vibra­tio­nen zuver­läs­sig funktioniert.

Tes­ten darf jeder. Omo­ten­a­shi Gui­de ist zur­zeit aber ein­zig für das iPho­ne erhält­lich. Yama­ha hofft bis zu den Som­mer­spie­len 2020, die App ins­be­son­de­re in den Shink­an­sen-Bahn­hö­fen aber in den Zügen selbst ein­set­zen zu kön­nen. Letzt­end­lich soll es für die Anwen­dung kei­ne Gren­zen geben. Aus­ser­dem soll die App auch für Japa­ner, die unter einer Hör­be­hin­de­rung lei­den, von Nut­zen sein.

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