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Der Fuji, das rote Torii in der Bucht von Miya­ji­ma oder der Gol­de­nen-Pavil­lon-Tem­pel Kin­ka­ku­ji sind welt­be­kann­te Wahr­zei­chen Japans. Zur sel­ben Kate­go­rie gehört seit eini­gen Jah­ren auch der Scram­ble Crossing von Shi­bu­ya in Tokio. Täg­lich tum­meln sich hier Tau­sen­de von Tou­ris­ten. Es gibt fast kei­nen Japan-Besu­cher, der hier kein Erin­ne­rungs­fo­to schiesst.

Mit den gigan­ti­schen Pos­tern und digi­ta­len Rekla­men an den Fas­sa­den der anlie­gen­den Hoch­häu­ser ver­kör­pert der Ort das dyna­mi­sche, jun­ge Tokio und ist wohl zusam­men mit dem Time Squa­re in New York eine der berühm­tes­ten Kreu­zun­gen der Welt. Selbst eine Live-Came­ra auf You­tube gibt es vom Scram­ble Crossing.

Die Shi­bu­ya-Kreu­zung ist zudem zu einem Vor­bild für intel­li­gen­te Ver­kehrs­pla­nung gewor­den. Das Prin­zip der soge­nann­ten Dia­go­nal­que­re hat sich mitt­ler­wei­le in allen grös­se­ren Städ­ten Japans durch­ge­setzt, da sie das effi­zi­en­tes­te Mit­tel ist, gros­se Men­schen­mas­sen zügig auf die ande­re Stras­sen­sei­te zu füh­ren. Selbst die mon­dä­ne Kreu­zung beim Oxford Cir­cus in Lon­don hat vor vor eini­gen Jah­ren das sel­be Kon­zept über­nom­men (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Das Innen­le­ben des Scram­ble Crossings

Sehen Sie im obi­gen Kurz­film eine klei­ne fil­mi­sche Hom­mage an die­se berühm­tes­te japa­ni­sche Kreu­zung. Es ist ein Blick in das «Innen­le­ben» die­ses hek­ti­schen Ortes mit sei­nen unzäh­li­gen Geschich­te, die sich in weni­gen Sekun­den abspielen.