News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Der Shibuya Crossing in Zeitlupe

Klicken Sie hier, um Jans Kanal kostenlos zu abonnieren.

Der Fuji, das rote Torii in der Bucht von Miyajima oder der Goldenen-Pavillon-Tempel Kinkakuji sind weltbekannte Wahrzeichen Japans. Zur selben Kategorie gehört seit einigen Jahren auch der Scramble Crossing von Shibuya in Tokio. Täglich tummeln sich hier Tausende von Touristen. Es gibt fast keinen Japan-Besucher, der hier kein Erinnerungsfoto schiesst.

Mit den gigantischen Postern und digitalen Reklamen an den Fassaden der anliegenden Hochhäuser verkörpert der Ort das dynamische, junge Tokio und ist wohl zusammen mit dem Time Square in New York eine der berühmtesten Kreuzungen der Welt. Selbst eine Live-Camera auf Youtube gibt es vom Scramble Crossing.

Die Shibuya-Kreuzung ist zudem zu einem Vorbild für intelligente Verkehrsplanung geworden. Das Prinzip der sogenannten Diagonalquere hat sich mittlerweile in allen grösseren Städten Japans durchgesetzt, da sie das effizienteste Mittel ist, grosse Menschenmassen zügig auf die andere Strassenseite zu führen. Selbst die mondäne Kreuzung beim Oxford Circus in London hat vor vor einigen Jahren das selbe Konzept übernommen (Asienspiegel berichtete).

Das Innenleben des Scramble Crossings

Sehen Sie im obigen Kurzfilm eine kleine filmische Hommage an diese berühmteste japanische Kreuzung. Es ist ein Blick in das «Innenleben» dieses hektischen Ortes mit seinen unzähligen Geschichte, die sich in wenigen Sekunden abspielen.

Ein Wahrzeichen Japans: Shibuya Crossing. (Foto: Asienspiegel)

Ein Wahrzeichen Japans: Shibuya Crossing. (Foto: Asienspiegel)

Kommentar schreiben