News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Hachiko in Weihnachtsstimmung

Eine grüne Mütze und einen grünen Schal hat die berühmte Hachiko-Statue vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio erhalten. Als grüner Weihnachtsmann verkleidet sorgt sie für die angemessene Stimmung am Jahresende. Die Verkleidung ist Teil einer grösseren feierlichen Beleuchtungsaktion in Grün auf dem gesamten Areal, inklusive Weihnachtsbaum. Bezahlt hat dies eine Vereinigung von Ladenbesitzern rund um die Dogenzaka-Avenue. Die Weihnachtsbeleuchtung in Shibuya ist noch bis 25. Dezember zu sehen, wie die Shibuya Keizai Shimbun berichtet.

Seit 1934 gibt es an diesem Standort die Statue, die an die bewegende Geschichte von Japans treuesten Hund Hachiko erinnert (Asienspiegel berichtete. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Statue für die Kriegsindustrie eingeschmolzen. 1948 erschuf Takeshi Ando, Sohn des damaligen Skulpteurs, eine originalgetreue Nachbildung. Diese steht bis heute vor dem grossen Bahnhof Shibuya. Für Touristen wie auch für die Tokioter hat sich der Ort zu einem beliebten Treffpunkt in Shibuya entwickelt (Asienspiegel berichtete).

Die zweite Statue

Übrigens gibt es bereits in Tokio eine neue, zweite prominente Hachiko-Statue. Auf dem Campus der Agrarwissenschaften der Universität Tokio ist Hachiko seit März 2015 zu sehen, wie er sein Herrchen, Professor Hidesaburo Ueno, freudig begrüsst (Asienspiegel berichtete). Es ist ein symbolisches Wiedersehen über 80 Jahre nach dem Tod des Hundes und soll zur Abwechslung an die guten Zeiten dieser berührenden Geschichte erinnern.

Hachiko als grüner Weihnachtsmann. (Foto: twitter/@KIRIN_HardCidre)

Hachiko als grüner Weihnachtsmann. (Foto: twitter/@KIRIN_HardCidre)

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