Kli­cken Sie hier, um Jans Kanal kos­ten­los zu abonnieren.

Wenn der ers­te Traum im neu­en Jahr, Hats­uyu­me auf Japa­nisch, vom Berg Fuji han­delt, dann bringt das Glück, heisst es in Japan. Auch ein Traum von einem Fal­ken und einer Auber­gi­ne sol­len zu einem erfolg­rei­chen Jahr füh­ren. Mit dem Sprich­wort «Ichi-Fuji, Ni-Taka, San-Nasubi» mer­ken sich die Japa­ner die­sen tra­di­tio­nel­len Aber­glau­ben. Der Fuji steht für den höchs­ten Berg, der Fal­ke (taka) für ein intel­li­gen­tes und star­kes Tier und das japa­ni­sche Wort für Auber­gi­ne (nasubi) kann man mit dem Verb nasu in Ver­bin­dung brin­gen, das mit «etwas errei­chen», «etwas voll­brin­gen» über­set­zen wer­den kann. Ande­re sagen, dass die Auber­gi­ne in der Edo-Zeit eine Luxus­wa­re war und daher Glück brin­gen soll.

So ver­wun­dert es nicht, dass sich zahl­rei­che Men­schen den ers­ten Son­nen­gang des neu­en Jah­res (Hatsu­hi­n­ode), dem eben­falls eine gros­se Bedeu­tung bei­ge­mes­sen wird, in Kom­bi­na­ti­on mit dem berühm­tes­ten japa­ni­schen Berg im Blick­feld anschau­en wol­len. In die­sem Sin­ne möch­te ich mit einem Kurz­film über den Fuji, den ich fast drei Tage lang aus allen mög­li­chen Blick­win­keln beob­ach­tet habe, das neue Jahr ein­läu­ten und wün­sche mei­nen Lesern ein fro­hes neu­es Jahr!