News. Reisen. Japan. Von Jan Knüsel.

Die erste Kirschblüten-Prognose

Die erste Vorhersagekarte für die Kirschblütenzeit. (Karte: Japan Weather Association)

Die erste Vorhersagekarte für die Kirschblütenzeit. (Karte: Japan Weather Association)

Noch hat der Winter Japan fest im Griff. Doch bereits haben die Meteorologen den Frühling im Blick. So hat die Japan Weather Association die erste Vorhersagekarte für die vielleicht schönste Zeit in Japan publiziert.

Demnach werden die ersten Blüten der Somei-Yoshino-Kirschbäume voraussichtlich am 22. März in Tokio zu sehen sein. Für weitere Grossstädte wie Nagoya oder Fukuoka rechnet man mit dem 23. März. Osaka wird mit dem 28. März etwas später dran sein.

Die Kirschblütenzeit wird demnach in der Hauptstadtregion rund vier Tage früher beginnen als in durchschnittlichen Jahren. Auf der Südinsel Kyushu werden es einige Tage später werden. Ganz allgemein wird sich das weiss-rosa Blütenmeer im Südwesten und Süden des Landes wohl um den 30. März herum von seiner schönsten Seite zeigen.

Die Grundregel für Reisende

Auf der Seite des japanischen Meeres sowie im Norden des Landes wird man sich wie immer etwas länger gedulden müssen. Für die Grossstadt Sendai liegt die Vorhersage für die ersten Blüten um den 10. April herum. In der Region Aomori wird es der 30. April sein. Hokkaido wird mit dem 10. Mai wie immer zuletzt an der Reihe sein.

Die erste Prognose ist jedoch stets mit Vorsicht zu betrachten. Kurzfristige Wetterkapriolen können zu einer Änderung der Vorhersagen führen. Ab Februar werden Aktualisierungen dieser Karten schliesslich in immer kürzeren Abständen publiziert.

Grundsätzlich gilt: Reist man im März nach Japan, sollte man sich am besten auf der Pazifikseite zwischen der Südinsel Kyushu und Tokio aufhalten, um die Kirschblüten nicht zu verpassen. Für Reisende im April bieten sich die Hokuriku-Region um Kanazawa am Japanischen Meer oder der Norden der Hauptinsel Honshu an.

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