News. Reisen. Japan. Von Jan Knüsel.

Abschied von Tokios Gundam

Gundam in Tokio. (Foto: flickr/ Anzai Keisuke)

Gundam in Tokio. (Foto: flickr/ Anzai Keisuke)

1979 wurde «Mobile Suit Gundam» zum ersten Mal im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Die 43-teilige Serie mit den gigantischen Robotern, die von Piloten gesteuert werden, schlug sofort ein. Es folgten Fortsetzungen, Spin-offs, Kinofilme, Videospiele, Mangas und Spielzeuge. Seit 38 Jahren gibt es nun Gundam in allen Facetten.

Zu einem Pilgerort für die Fans dieser Serie hat sich auf Odaiba in der Bucht von Tokio entwickelt. Dort befindet sich vor dem Einkaufskomplex DiverCity Tokyo Plaza eine 18 Meter hohe Gundam-Statue. Es handelt sich genauer gesagt um den Mobile Suit Gundam RG 1/1 RX-78-2 Ver. GFT, der sich 3 pro Mal Tag in einer Lichtshow von seiner besten Seite zeigt.

Dieser gigantische Roboter aus der Kultserie hat sich in den letzten Jahren zu einem Wahrzeichen Tokios gemausert und dazu beigetragen, dass Odaiba zu einem touristischen Anziehungspunkt geworden ist.

Ein feierliches Ende

2009 wurde die Statue hier erstmals errichtet, 2012 wurde sie schliesslich zu einem permanenten Ausstellungsobjekt vor dem Einkaufskomplex. Nun aber ist ihr Ende gekommen. Am 5. März wurde der Roboter in einer Zeremonie offiziell verabschiedet. Kurz darauf begann der Abbau dieser gigantischen Statue.

Für die Fans gibt es aber keinen Grund zur Trauer. Bereits wurde ein neuer übergrosser Roboter der Serie «Mobile Suit Gundam Unicorn» angekündigt. Der Aufbau dieser neuen Attraktion soll bis Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein.

Die Abbauarbeiten sind im vollen Gange:

So wird die neue Statue aussehen:

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