Der futu­ris­ti­sche Getränkeautomat

In Japan gibt es über 5,5 Mil­lio­nen Ver­kaufs­au­to­ma­ten. Kein ande­res Land hat eine höhe­re Dich­te. Mehr­heit­lich bie­ten die­se Geträn­ke an. Es gibt aber auch Maschi­nen, die Ziga­ret­ten, Blu­men, Früch­te, Bücher, Essen oder gar Reis im Ange­bot haben (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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Den aller­ers­ten Auto­ma­ten in Japan gab es bereits 1888. Die­ser war für den Ver­kauf von Ziga­ret­ten kon­zi­piert. In der Zwi­schen­zeit hat bei eini­gen Auto­ma­ten das digi­ta­le Zeit­al­ter begon­nen. Ein Trend­set­ter in die­ser Bezie­hung ist die Mar­ke Acu­re, die seit 2010 vie­le JR-Bahn­hö­fe im Raum Tokio mit ihren futu­ris­ti­schen Geträn­ke­au­to­ma­ten aus­rüs­tet. Die Geträn­ke­aus­wahl wird in die­sem Fall über gros­se Touch­screens vor­ge­nom­men, bezahlt wer­den kann mit der Bahn­kar­te, dem Smart­pho­ne, Mün­zen oder Bank­no­ten (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Geträn­ke kau­fen über die App

Nun geht Acu­re einen Schritt wei­ter. Seit dem 14. März ist im Bahn­hof Tokio das neus­te Modell im Ein­satz. Es ist wie­der­um ein Geträn­ke­au­to­mat mit einem rie­si­gen Touch­screen. Bezahlt wer­den kann hier aber nur noch bar­geld­los. Neu gibt es sogar die Mög­lich­keit, mit der Smart­pho­ne-App Acu­re Pass die Geträn­ke unter­wegs zu kau­fen. Der Kun­de erhält dann einen QR-Code, den er an den Scan-Bereich des Auto­ma­ten hält – und schon steht das Getränk zur Verfügung.

Die App ermög­licht auch, ein oder meh­re­re Getränk für eine ande­re Per­son zu kau­fen. An die beschenk­te Per­son wird ein QR-Code gesen­det, mit dem sie das Getränk an einem Acu­re-Auto­ma­ten abho­len kann. Ein Video der Fir­ma zeigt, wie dies funk­tio­niert (sie­he oben). Bis im Mai die­ses Jah­res wer­den in ver­schie­de­nen JR East-Bahn­hö­fen in Tokio wei­te­re 20 sol­cher futu­ris­ti­scher Auto­ma­ten von Acu­re installiert.

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