Foto: flickr/​hans-john­sonDer Shink­an­sen E4.

1994 wur­de mit dem Modell E1 erst­mals ein zweit­stö­cki­ger Shink­an­sen ein­ge­führt. Mit die­ser Kapa­zi­täts­er­wei­te­rung reagier­te JR East auf die gestie­ge­ne Zahl an Pend­lern, die auf der Toho­ku- wie auch auf der Joe­t­su-Stre­cke täg­lich mit dem Shink­an­sen zur Arbeit fuh­ren. 1997 wur­de mit dem E4 das Nach­fol­ge­mo­dell ein­ge­führt. Die­ses ermög­lich­te gleich zwei Zug­gar­ni­tu­ren von je acht Wagen mit einer Kapa­zi­tät von 817 Plät­zen anein­an­der zu kop­peln und somit auf einen Schlag bis zu 1634 Per­so­nen zu befördern.

Zwan­zig Jah­re spä­ter nähert sich der zwei­stö­cki­ge Shink­an­sen sei­nem Ende. 2012 wur­de der letz­te E1 ein­ge­stellt. Nun ist auch das E4-Modell an der Rei­he, wie Respon​se​.jp berich­tet. Laut JR East wird der E4-Dop­pel­stö­cker, der nur noch auf der Joe­t­su-Stre­cke von Tokio nach Niiga­ta ver­kehrt, zwi­schen 2018 und 2020 schritt­wei­se ausgemustert.

Der Ersatz

An sei­ne Stel­le tritt das moder­ne Modell E7, das bereits auf der Hoku­ri­ku-Stre­cke bis nach Kana­za­wa im Ein­satz ist. Die­ser ist mir einer Betriebs­ge­schwin­dig­keit von rund 260km/​h nicht nur schnel­ler, son­dern bie­tet mit der Gran Class auch noch eine Luxus­klas­se an (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Gleich­zei­tig hat der E7 mit sei­nen 12 Wagen eine Kapa­zi­tät von 924 Plät­zen und über­trifft damit eine ein­zel­ne E4-Zug­gar­ni­tur. Für die zwei­stö­cki­gen Shink­an­sen hat es in die­ser Zug­welt end­gül­tig kei­nen Platz mehr.