In Japan ist die Kirsch­blü­ten­zeit vie­ler­orts bereits vor­bei. Doch im Nor­den des Lan­des fängt die schöns­te Zeit des Jah­res erst rich­tig an. So erlebt die Prä­fek­tur Aom­ori am Nord­zip­fel der japa­ni­schen Haupt­in­sel Hons­hu gera­de den Früh­lings­an­fang. Einer der bes­ten Kirsch­blü­ten-Orte die­ser Regi­on ist die rie­si­ge Burg­an­la­ge von Hirosaki.

Hier steht nicht nur eine der weni­gen erhal­te­nen ori­gi­na­len Burg­tür­me aus der Edo-Zeit (Asi­en­spie­gel berich­te­te), die dor­ti­ge Park­an­la­ge behei­ma­tet auch rund 2600 Kirsch­bäu­me, wovon über 300 Bäu­me über 100 Jah­re alt sind. Man sagt, dass die dor­ti­gen Kirsch­blü­ten beson­ders dicht sind und eine kräf­ti­ge Far­be auf­wei­sen. Bereits jetzt ist das weiss-rosa Blü­ten­meer zu sehen. Die vol­le Blü­te wird der­weil am 24. April erwar­tet.

Nächs­te Sta­ti­on Hokkaido

Seit 1916 fei­ert man in Hiro­sa­ki die­sen Früh­lings­be­ginn mit einem gros­sen Kirsch­blü­ten­fest, bei dem die Blü­ten in der Nacht beleuch­tet wer­den. Bis Anfang Mai dau­ert das Hiro­sa­ki Saku­ra Mats­u­ri. Und auch nach Aom­ori geht die Kirsch­blü­ten­zeit noch für eine kur­ze Zeit wei­ter. Auf der Nord­in­sel Hok­kai­do beginnt sie Ende April und dau­ert bis in den Monat Mai.

Hier eini­ge aktu­el­le und ver­gan­ge­ne Ein­drü­cke von der Burg­an­la­ge in Hiro­sa­ki wäh­rend der Kirschblütenzeit: