Shi­bu­ya Crossing als Wahrzeichen

Der Shi­bu­ya Crossing in Form eines Siegels.

Die japa­ni­sche Haupt­stadt hat ein neu­es Logo kre­iert, mit dem sie im Aus­land Wer­bung machen möch­te. Zwei Mal steht dar­auf das Wort Tokyo geschrie­ben, links als klas­sisch-tra­di­tio­nel­le Kal­li­gra­fie und rechts in einem moder­nen hell­blau­en Design. Rechts dar­über steht «alt trifft auf neu».

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Und ganz spe­zi­ell: Unten in der Mit­te sieht man klein ein rotes tra­di­tio­nel­les Sie­gel, das die Zebra­strei­fen des berühm­ten Scram­ble Crossing in Shi­bu­ya wie­der­gibt. Die Kreu­zung hat sich ähn­lich dem Times Squa­re in New York zu einem unver­kenn­ba­ren Wahr­zei­chen Tokios ent­wi­ckelt (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Sie scheint sogar berühm­ter zu sein als der Skyt­ree (Asi­en­spie­gel berich­te­te) oder der Tokyo Tower (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Die Bot­schaft des neu­en Logos ist klar: In der gröss­ten und wich­tigs­ten Stadt Japans exis­tie­ren Tra­di­ti­on und Moder­ne neben­ein­an­der. Mit Beginn der Edo-Zeit (1603 – 1867) wur­de der Ort, der damals noch Edo hiess, zur Haupt­stadt der Toku­ga­wa-Sho­gu­ne. 1868 wur­de schliess­lich auch der Sitz des japa­ni­schen Kai­sers von Kyo­to ins heu­ti­ge Tokio ver­legt. Und so ist Tokio seit mehr als 400 Jah­ren der poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Mit­tel­punkt des Landes.

So sieht der Shi­bu­ya Crossing von oben aus. Foto: flickr/​Andrew Eland
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