Foto: Asi­en­spie­gelIm Yuka­ta durch Kanazawa.

Seit eini­gen Jah­ren beob­ach­tet man immer mehr jun­ge Frau­en in Grup­pen oder auch Paa­re, die in einem far­ben­fro­hen Yuka­ta, einem leich­ten Som­merki­mo­no, durch eine tou­ris­ti­sche Ort­schaft spa­zie­ren, Sel­fies schies­sen und sich gemein­sam mit ande­ren Tou­ris­ten foto­gra­fie­ren las­sen. Die tra­di­tio­nel­len Klei­dun­gen kön­nen jeweils vor Ort für ein paar Stun­den gemie­tet wer­den. Japa­ner wie auch aus­län­di­sche Besu­cher machen zuneh­mend Gebrauch davon.

Der Markt für Miet-Kimo­nos boomt. Allei­ne in Kyo­to gibt es 200 Läden, die die­se Dienst­leis­tung anbie­ten. Auch die Kauf­häu­ser in Tokio ver­kau­fen wie­der ver­mehrt Kimo­nos und Yuka­tas in allen mög­li­chen Mus­tern, wie die Yomi­uri Shim­bun berichtet. 

Per­fekt für Face­book und Instagram

Lan­ge wur­de die­se tra­di­tio­nel­le Klei­dung fast nur noch bei offi­zi­el­len Anläs­sen oder bei Fest­lich­kei­ten getra­gen. Der neue Boom ist der­weil den sozia­len Medi­en zu ver­dan­ken. Ein­fa­che Sel­fies rei­chen für vie­le nicht mehr aus. Ein Stadt­be­such in einem Kimo­no wird so zur Gele­gen­heit, sich von der schöns­ten Sei­te zu präsentieren.