Foto: Asi­en­spie­gelDer Blick auf den Fuji vom Meer.

Der Fuji ist Japans berühm­tes­tes Wahr­zei­chen. Zwar ist er der höchs­te Berg des Lan­des, gleich­zei­tig aber auch ver­hält­nis­mäs­sig ein­fach zu bestei­gen. Eine rie­si­ge Infra­struk­tur mit Toi­let­ten, Berg­hüt­ten und Ärz­te­sta­tio­nen macht es seit ein paar Jah­ren mög­lich, dass prak­tisch jeder gesun­de Mensch den Fuji bestei­gen kann, um jeweils in den Mor­gen­stun­den auf über 3700 Metern den Son­nen­auf­gang bewun­dern zu können.

Wäh­rend zwei Mona­ten im Jahr darf der Berg offi­zi­ell bestie­gen wer­den. Die belieb­tes­te Stre­cke, die Yoshi­da-Rou­te, die in der Prä­fek­tur Yama­na­shi liegt, wird am 1. Juli eröff­net. Am 10. Juli fol­gen die drei Rou­ten Sub­a­s­hiri, Gotem­ba und Fuji­no­miya, die alle­samt bis zum 10. Sep­tem­ber offen sein wer­den. Alle haben die Eigen­schaft, dass man bereits auf einer erhöh­ten Stel­le den Weg in Angriff nimmt. So fah­ren bei­spiels­wei­se auf der Yoshi­da-Rou­te die meis­ten mit dem Bus oder dem Auto bis zur 5. Sta­ti­on auf 2300 Metern über Meer, wo sie dann die Berg­be­stei­gung starten.

Die fünf­te Route

Doch eigent­lich wäre es auch mög­lich, zu Fuss von 0 Metern über Meer bis zum Gip­fel auf 3776 Metern hoch­zu­stei­gen. Und genau die­se Stre­cke hat die Stadt Fuji in der Prä­fek­tur Shi­zuoka nun pro­fes­sio­nell aus­ge­ar­bei­tet und hier­zu ein dop­pel­spra­chi­ges Info­blatt online publi­ziert. Die «Rou­te 3776» ist dem­nach in vier Tagen gemüt­lich mach­bar. Der Start beginnt am Hafen der Stadt und führt über 12,4 Kilo­me­ter auf eine ers­te Anhö­he. Danach wird es jeden Tag etwas stei­ler, bis man am Ende des 3. Tages auf der 6. Sta­ti­on der Fuji­no­miya-Rou­te ange­kom­men ist. Der letz­te Tag führt schliess­lich über 3,8 Kilo­me­ter hoch zum Gip­fel auf 3776 Metern.

Bild: city​.fuji​.shi​zuoka​.jpIn 4 Tagen von 0 auf 3776 Metern über Meer.

Über die­sen Link gibt es noch eini­ge Tipps für alle, die den Fuji aus der Distanz bewun­dern möchten: