News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Japans Regenzeit

Ein Regentag in Kyoto. (Foto: flickr/ kurisuuu)

Ein Regentag in Kyoto. (Foto: flickr/ kurisuuu)

In grossen Teilen Japans, insbesondere auf der Hauptinsel Honshu, hat die Regenzeit begonnen, wie NHK News berichtet. Mehrere nasse und unbeständige Tage hintereinander sind in dieser Zeit nichts Ungewöhnliches. Im Juni wird in den meisten Teilen des Landes jeweils die höchste durchschnittliche Niederschlagsmenge registriert. Einzig der September, wenn die Taifun-Saison im vollen Gange ist, kommt fast an die Regenzeit heran.

Das bedeutet aber nicht, dass es in diesen Wochen täglich regnet. Es gibt auch Sonnentage und trockenere Jahre. Auf Okinawa fängt die Tsuyu-Zeit schon Mitte Mai an. Es folgt kurz darauf die südliche Hauptinsel Kyushu. Gewöhnlich hält die Regenzeit auf Honshu und der kleinsten Hauptinsel Shikoku bis Mitte Juli an. Im Nordteil von Honshu kann es sogar Ende Juli werden.

Auf nach Hokkaido!

Diese feucht-nassen Tage haben auch Auswirkungen auf den Tourismus. In diesem Monat werden regelmässig etwas weniger ausländische Besucher gezählt. Besonders der Inlandstourismus lässt für einige Wochen stark nach. Doch nicht überall ist das Wetter in dieser Zeit nass.

So gibt es auf der Nordinsel Hokkaido keine Regenzeit. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Sapporo ist dann fast halb so hoch wie in Tokio. Die Nordinsel hat zudem den Vorteil, dass es in den sommerlichen Monat temperaturmässig bedeutend angenehmer ist als in den anderen Gebieten des Inselstaates. Das macht den Ort zur perfekten Reisedestination zwischen Juni und August.

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