News. Reisen. Japan. Von Jan Knüsel.

Die 3 beliebtesten Reisemonate

Blick auf den Fuji aus dem Flugzeug. (Foto: Asienspiegel)

Blick auf den Fuji aus dem Flugzeug. (Foto: Asienspiegel)

Tokio hat gerade mehr als 16 Regentage hinter sich. Das gab es im August zuletzt 1977. Das ändert aber nichts daran, dass die Temperaturen im Vergleich zur Schweiz oder Deutschland selbst bei solchem Wetter ungewöhnlich hoch sind (Asienspiegel berichtete). Die Tage und Nächte sind dann gar derart heiss, dass der Sommer nicht unbedingt die ideale Reisezeit für Japan ist. Hinzu kommt, dass insbesondere im August und September immer wieder Taifune die Hauptinseln erreichen (Asienspiegel berichtete).

Und dennoch ist der Juli seit jeher der Monat, in dem regelmässig am meisten ausländische Gäste Japan bereisen. In diesem Jahr waren es 2’681’500 Touristen aus Übersee, die gemäss Statistik der Tourismusbehörde gezählt wurden. Das ist ein neuer historischer Rekord für einen einzelnen Monat und eine Steigerung um 17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Hauptgrund für diese regelmässigen Rekordzahlen im Juli sind die Sommerferien. In dieser Zeit haben die Leute schlichtweg am meisten Zeit für Urlaub. Die japanische Tourismusbehörde erklärt die Steigerung ausserdem mit der Zunahme an Billigflügen aus Asien. Insbesondere die Region Osaka wie auch die Nordinsel Hokkaido hätten besonders von der Zunahme profitiert.

Zwei weitere Rekordmonate

Ein Blick in die Statistik zeigt zudem, wann die Touristen auch sonst noch besonders gerne nach Japan reisen. Es ist wenig überraschend der Kirschblüten-Monat April, der regelmässig am zweithäufigsten Besucher anzieht. Dieses Jahr waren es 2’578’970 Gäste. Die Zahlen des vergangenen Jahres lassen zudem darauf schliessen, dass voraussichtlich der Oktober mit etwa ähnlich vielen Besuchern wie im April die Nummer 3 in der Rangliste der begehrtesten Monat sein wird.

Der anhaltende Boom hat dazu geführt, dass im laufenden Kalenderjahr jeden Monat jeweils mehr als 2 Millionen Gäste aus dem Ausland gezählt wurden. Das war selbst im Rekordjahr 2016 noch nicht üblich.

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