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Biei liegt im Her­zen von Hok­kai­do. Gera­de mal 10’000 Ein­woh­ner zählt die her­aus­ge­putz­te Klein­stadt, die von der Land­wirt­schaft lebt. Die Fel­der und Land­schaf­ten rund um die Stadt bie­ten eine Sze­ne­rie, die es so kein zwei­tes Mal in Japan gibt. Für die Wer­bung, das Fern­se­hen und die Film­in­dus­trie in Japan bie­ten sie seit Jahr­zehn­ten die per­fek­te Kulis­se. Zahl­rei­che male­ri­sche Orte von Biei und auch vom Nach­bar­ort Fura­no haben es so zu natio­na­ler Berühmt­heit geschafft. 1,2 Mil­lio­nen Besu­cher zählt die länd­li­che Regi­on jähr­lich. Im Fol­gen­den ein paar aus­ge­wähl­te Bei­spie­le poe­ti­scher Land­schaf­ten in Biei (die auch alle im obi­gen Kurz­film vorkommen):

Foto: Asi­en­spie­gelDer blaue Teich von Biei.

Der Blaue Teich (Blue Pond / Aoi Ike) hat es auch dank Apple zu welt­wei­ter Bekannt­heit geschafft. Seit der Ort zu einem offi­zi­el­len Hin­ter­grund­bild in den iMacs und Mac­Books gewor­den ist, besu­chen Men­schen aus allen Län­dern die­sen Teich mit dem inten­si­ven blau­en Was­ser und den ver­wit­ter­ten Bäu­men. Bei Wind­stil­le spie­gelt sich die gesam­te Land­schaft per­fekt im Was­ser. Eigent­lich war der Ort nie als Sehens­wür­dig­keit geplant. Viel­mehr ist die­ses künst­li­che Becken Teil eines Damm­baus, der die Regi­on vor den mög­li­chen Fol­gen eines Aus­bruch des akti­ven Vul­kans Toka­chi-dake schüt­zen soll.

Foto: Asi­en­spie­gelDer Shira­hi­ge-Was­ser­fall.

Ganz in der Nähe des Blue Pond befin­det sich der impo­san­te Shira­hi­ge-Was­ser­fall. Über 30 Meter hoch ist die­ses Natur­phä­no­men, das wegen sei­ner Far­be den Namen «Weiss­bart-Was­ser­fall» trägt. Hier­bei han­delt es sich um Quell­was­ser, das aus dem Fel­sen aus­strömt und in den Blau­en Fluss stürzt.

Foto: Asi­en­spie­gelDie Ach­ter­bahn-Stras­se.

Die Rol­ler Coas­ter Road ist eine kilo­me­ter­lan­ge lan­ge faden­ge­ra­de Stras­se, die sich über meh­re­re Hügel hin­weg zieht. Die­se Topo­gra­phie gibt dem Auto- und Motor­rad­fah­rer das Gefühl, auf einer Ach­ter­bahn zu fah­ren. Es ist ein biss­chen wie in San Fran­cis­co. Die Stras­se liegt zwi­schen Biei und Fura­no. Die Japa­ner spre­chen vom Jet­to Cōs­utā no Michi.

Foto: Asi­en­spie­gelDer Mild-Seven-Hill.

Der Mild Seven Hill hat sei­ne Berühmt­heit einer 70er-Jah­re-Wer­bung der Mild-Seven-Ziga­ret­ten­mar­ke zu ver­dan­ken. Es han­delt sich um eine Baum­for­ma­ti­on, die auf einer Anhö­he in einer Linie als natür­li­cher Wind­schutz ange­pflanzt wur­de. Die­se male­ri­sche Sze­ne­rie suchen täg­lich Tou­ris­ten mit dem Miet­au­to, Motor­rad und Fahr­rad auf. Ganz in der Nähe sind drei von Fel­dern umge­be­ne Bäu­me zu fin­den, die an zwei Eltern und ein Kind in der Mit­te erin­nern (Par­ent and Child Tree / Oya­ko no Ki). Die­se Gegend mit ihren Fel­dern und Hügeln hat den Über­na­men Patch­work Road erhalten.

Foto: Asi­en­spie­gelShi­ki­sai no Oka: Das Blu­men­feld von Biei.

Die Shi­ki­sai no Oka ist der­weil ein lie­be­voll unter­hal­te­nes Blu­men­feld auf einem Hügel, das sich über 7 Hekta­ren erstreckt. Von April bis Okto­ber ist hier eine stets wech­seln­de Far­ben­pracht zu sehen. Ins­be­son­de­re in den Som­mer­mo­na­ten ist der Andrang gross. Es ist nicht das ein­zi­ge Blu­men­feld in der Gegend. In Fura­no gibt es zudem die berühm­ten Laven­d­el­fel­der. Mit­te Juli bis Anfang August errei­chen die Blü­ten hier ihren Höhepunkt.

Foto. Asi­en­spie­gelDie Laven­del-Fel­der von Furano.