Foto: Asi­en­spie­gelEine der schöns­ten Jah­res­zei­ten: Herbst in Japan.

Wann soll man am bes­ten nach Japan rei­sen? Die ein­fa­che Ant­wort auf die­se Fra­ge ist: Japan lässt sich immer berei­sen. Jeder Monat hat sei­ne Vor- und Nach­tei­le. Hier drei Fak­ten, die es bei der Pla­nung zu beach­ten gilt und zwei per­sön­li­che Lieblingsmonate:

1 – Die inten­sivs­ten Monate

Sta­tis­tisch gese­hen rei­sen im heis­sen Monat Juli am meis­ten aus­län­di­sche Tou­ris­ten nach Japan (2,6 Mil­lio­nen). Das hat ganz ein­fach damit zu tun, dass dann Som­mer­fe­ri­en sind. Der zweit­be­lieb­tes­te ist wenig über­ra­schend der Kirsch­blü­ten-Monat April. An drit­ter Stel­le folgt der Okto­ber, der wegen der Herbst­fe­ri­en, den ange­neh­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren und des begin­nen­den Herbst­laubs gefragt ist (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

2 – Die Feiertagsperioden

Die Japa­ner neh­men bekannt­lich fast kei­ne bezahl­te Feri­en in Anspruch. Statt­des­sen hat der Staat gleich 16 Fei­er­ta­ge erschaf­fen. Wäh­rend drei Zei­ten im Jahr bedeu­tet dies, dass ein gan­zes Land unter­wegs ist und die Hotels rest­los aus­ge­bucht sind (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Das sind die Gol­den Week (zir­ka 29. April bis 5. Mai), das Obon-Fest im August (zir­ka 10. bis 15. August), Neu­jahr (29. Dezem­ber bis 3. Janu­ar) und je nach Jahr auch die Sil­ver Week (18 bis 23. Sep­tem­ber, Asi­en­spie­gel berich­te­te). Ent­we­der umgeht man die­se Wochen oder man bucht früh­zei­tig ein Hotel.

3 – Die Temperaturen

Bezüg­lich Tem­pe­ra­tu­ren sind der April, Mai, Okto­ber und Novem­ber die ange­nehms­ten Mona­te. Es ist nicht zu heiss und nicht zu kalt. Im Juni ist Regen­zeit, dann lohnt sich die Rei­se auf die Nord­in­sel Hok­kai­do (Asi­en­spie­gel berich­te­te), denn die­se kennt kei­ne Regen­zeit. Im Juli, August und Sep­tem­ber ist es sehr heiss (bis 35 Grad und manch­mal noch heis­ser). Aus­ser­dem ist dann auch Tai­fun-Zeit. Beson­ders im August und Sep­tem­ber ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, dass ein sol­cher Sturm die japa­ni­schen Inseln erreicht. Die Win­ter­mo­na­te wie­der­um sind kalt, beson­ders im Nor­den und am Japa­ni­schen Meer. Auf der Pazi­fik­sei­te gibt es im Win­ter aber über­durch­schnitt­lich vie­le Tage mit blau­em Him­mel und Son­ne. Die Flug­prei­se sind dann auch wesent­lich bil­li­ger. Das macht den Win­ter auch ein biss­chen zu einem Geheim­tipp. Aus­ser­dem ent­de­cken immer mehr das Ski-Para­dies Hokkaido.

4 – Mei­ne Favoriten

Mei­ne per­sön­li­chen Favo­ri­ten sind der Mai und der Novem­ber. In bei­den Mona­ten sind die Tem­pe­ra­tu­ren äus­serst ange­nehm. Man schwitzt und friert dann nicht. Gera­de Novem­ber hat denn Vor­teil, dass dann das Herbst­laub am schöns­ten ist (Asi­en­spie­gel berich­te­te) und es spür­bar weni­ger Tou­ris­ten hat.

Wann bist Du am liebs­ten in Japan?

Foto: Asi­en­spie­gelInsel ohne Regen­zeit: Im Juni lohnt es sich nach Hok­kai­do zu reisen.