Foto: wikimedia/​i北陸 (i Hoku­ri­ku)Ab Som­mer 2018: Gra­tis-Wifi im Hokuriku-Shinkansen.

Bald schon wird die Fahrt im japa­ni­schen Hoch­ge­schwin­dig­keits­zug um eine Dienst­leis­tung rei­cher. Ab 2018 wird Bahn­be­trei­ber JR East auf sei­nen Shink­an­sen-Stre­cken Toho­ku (Tokio – Aom­ori), Jōet­su (Tokio – Niiga­ta), Hoku­ri­ku (Tokio – Kana­za­wa) und Aki­ta (Morio­ka – Aki­ta) kos­ten­lo­sen Wifi-Inter­net­zu­gang anbie­ten. Das Ange­bot soll schritt­wei­se instal­liert wer­den. Bis 2019 wer­den rund 80 Pro­zent aller Wagen aus­ge­stat­tet sein.

Um die­sen kos­ten­lo­sen Dienst in Anspruch neh­men zu kön­nen, wird man sich ein­zig mit der E-Mail-Adres­se regis­trie­ren müs­sen. JR East weist jedoch dar­auf hin, dass es in Tun­nels und auf gewis­sen Abschnit­ten in den Ber­gen noch Ver­bin­dungs­lü­cken geben wird. Es ist das ers­te Mal, dass auf den Shink­an­sen ein kos­ten­lo­ser Wifi-Dienst ange­bo­ten wird. Auf der meist befah­re­nen Tōkai­dō-Stre­cke, die von JR Cen­tral betrie­ben wird, exis­tiert eben­falls ein Wifi-Netz in den Wagen. Dort muss man jedoch bei einem Tele­kom­an­bie­ter regis­triert sein, um sich ein­log­gen zu können.

Erleich­ter­ter Inter­net­zu­gang im gan­zen Land

Mit dem neu­en Ange­bot reagiert JR East auf ein Bedürf­nis vie­ler aus­län­di­scher Tou­ris­ten. Das Pro­jekt für erleich­ter­ten Inter­net­zu­gang im gan­zen Land ist gar so wich­tig, dass es seit eini­gen Jah­ren sogar Teil der offi­zi­el­len Wachs­tums­stra­te­gie der Regie­rung Abe ist (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Denn mit einem Online-Zugang nimmt gleich­zei­tig die Akti­vi­tät der Tou­ris­ten in den sozia­len Medi­en zu. Wer attrak­ti­ve Fotos von Rei­se in Echt­zeit auf Twit­ter oder Face­book pos­tet, der macht auch gleich­zei­tig bes­te Wer­bung für Japan.