Der Win­ter mel­det sich in Japan. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de hat es in den japa­ni­schen Alpen, im Nor­den der Haupt­in­sel Hons­hu und in Hok­kai­do geschneit. Auf der Nord­in­sel schnei­te es beson­ders stark. In Sap­po­ro waren es vom 18. auf den 19. Novem­ber 29 Zen­ti­me­ter und in der Nach­bar­stadt Otaru 33 Zen­ti­me­ter, wie Wea­ther­news Japan berich­tet. Am meis­ten Schnee in Hok­kai­do gab es im Dorf Horonu­ka, wo gleich 44 Zen­ti­me­ter fielen.

Für Sap­po­ro ist es laut ten​ki​.jp bereits das vier­te Jahr hin­ter­ein­an­der, dass schon im Novem­ber über 20 Zen­ti­me­ter Schnee in den Stras­sen lie­gen. Die­se Häu­fung gab es zuletzt zwi­schen 1950 und 1954. Damals waren es fünf Jah­re hintereinander.

Mit dem Bam­bus­be­sen durch Sapporo

Und so kam in der Haupt­stadt Hok­kai­dos zum ers­ten Mal in die­sem Win­ter auch das berühm­te Sasa­ra-Tram zum Ein­satz, wie NHK News berich­te­te. Mit den rotie­ren­den Bam­bus­be­sen befreit der Schnee­räum­zug regel­mäs­sig die Schie­nen der Stras­sen­bahn von Schnee und Eis (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Seit der Tais­hō-Zeit (1912 bis 1926) exis­tiert die­ses gel­be Gefährt, das gleich­zei­tig auch zu einem Sym­bol für den Win­ter­an­fang gewor­den ist. Vom Sasa­ra-Tram gibt es gleich vier Stück, die gewöhn­lich bis Mit­te März im Ein­satz stehen.

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