Screen­shot: youtube/​北陸朝日放送公式ページShii­ta­ke der Mar­ke Nototemari.

Shii­ta­ke wird in Japan seit unge­fähr dem 9. Jahr­hun­dert geges­sen. Bis ins 16. Jahr­hun­dert war er eine Spei­se der höhe­ren Schich­ten. Erst in der Edo-Zeit, als man mit der Zucht begann, wur­de er für die Mas­sen erschwing­lich. Heu­te gehört der Shii­ta­ke zu den wich­tigs­ten Spei­se­pil­zen der japa­ni­schen wie auch der chi­ne­si­schen Küche. Auch in Euro­pa hat sich der Shii­ta­ke schon längst etabliert. 

Gezüch­tet wird der Pilz von Hok­kai­do bis nach Shi­ko­ku. Beson­ders begehrt ist der­weil eine neue­re Sor­te vom Nord­zip­fel der Halb­in­sel Noto in der Prä­fek­tur Ishi­ka­wa. Die Mar­ke Noto­te­ma­ri erzielt regel­mäs­sig Höchst­prei­se. Ein Hut-Durch­mes­ser von min­des­tens 8 Zen­ti­me­tern und eine Dicke von mehr als 3 Zen­ti­me­ter sind zwei Bedin­gun­gen, damit deren Zucht­s­or­te mit dem Namen «Noto 115» über­haupt in den Ver­kauf kommt. Jeweils zwi­schen Dezem­ber und März ist die­ses Edel­pro­dukt erhältlich. 

Bei der gest­ri­gen ers­ten Auk­ti­on der Sai­son im Gross­han­dels­markt in Kana­za­wa erziel­te 1 Schach­tel mit 6 Stück den Rekord­preis von 170’000 Yen (rund 1250 Euro), wie NHK News berich­te­te. Das sind sat­te 20’000 Yen mehr als im Vor­jahr. Damit hat Noto­te­ma­ri seit sei­ner Ein­füh­rung 2011 eine unglaub­li­che Preis­ent­wick­lung hin­ter sich. Bei der ers­ten Auk­ti­on vor sechs Jah­ren kos­te­te eine Schach­tel noch güns­ti­ge 16’000 Yen.

Die begehr­te ers­te Auktion

Der dies­jäh­ri­ge Käu­fer war ein Chef­koch eines fran­zö­si­schen Restau­rants aus Kana­za­wa, wie die Hok­ko­ku Shim­bun berich­tet. Es ist zwei­fel­los eine gute Inves­ti­ti­on. Denn an jenem Tag hat­te er die media­le Auf­merk­sam­keit ganz für sich. Auch die Früch­te (Asi­en­spie­gel berich­te­te) und Fische (Asi­en­spie­gel berich­te­te) erzie­len bei den ers­ten Auk­tio­nen in Japan regel­mäs­sig Rekordpreise.