Beim Bahn­hof Fukui

Es war der bis­lang stärks­te Schnee­fall die­ses Win­ters. In der Prä­fek­tur Niiga­ta und in der Regi­on Hoku­ri­ku rund um Kana­za­wa am Japa­ni­schen Meer hat es so viel geschneit wie schon lan­ge nicht mehr, wie NHK News berich­tet. 40 bis 90 Zen­ti­me­ter Neu­schnee fie­len in nur 24 Stun­den. In der Stadt Niiga­ta waren es 70 Zen­ti­me­ter, 10 Mal so viel wie in einem Durch­schnitts­jahr. In Fukui waren es 45 Zen­ti­me­ter, in Kana­za­wa 39 Zentimeter. 

In vie­len Tei­len des Lan­des fie­len die Tem­pe­ra­tu­ren unter den Gefrier­punkt. In der Stadt Asa­hi­ka­wa auf der Nord­in­sel Hok­kai­do wur­den gar Minus 16 Grad gemes­sen. Der Schnee­fall führ­te teil­wei­se zu einem Ver­kehrs­still­stand. Autos, Bus­se und Züge waren betrof­fen. In der Nähe der Stadt San­jō in der Prä­fek­tur Niiga­ta kam ein Lokal­zug der JR-Shinet­su-Linie wegen der Schnee­mas­sen auf den Glei­sen in der Nacht nicht mehr wei­ter, wie Jiji News berich­te­te. Rund 430 Pas­sa­gie­re muss­ten die Nacht im Zug ver­brin­gen. Erst nach einem Unter­bruch von 15 Stun­den konn­te der Betrieb wie­der auf­ge­nom­men werden.

Schnee vor dem gros­sen Prüfungstag

Der Win­ter mel­det sich zu einem ungüns­ti­gen Zeit­punkt. Denn ab heu­te begin­nen die natio­na­len Auf­nah­me­prü­fun­gen für die Uni­ver­si­tä­ten, auf Japa­nisch Sen­tā Shi­ken oder ganz ein­fach Sen­tā genannt. Dann ent­schei­det sich, ob die Leis­tun­gen für die Auf­nah­me an einer der favo­ri­sier­ten Uni­ver­si­tä­ten aus­rei­chen. Das Resul­tat die­ses umfang­rei­chen Tests dient 850 staat­li­chen sowie pri­va­ten Uni­ver­si­tä­ten als Grund­la­ge für die Bewer­tung ihrer Bewer­ber (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Der Zug, der 15 Stun­den ste­cken blieb:

Uni­ver­si­tät Niigata: 

Foto: Asi­en­spie­gelIn der Prä­fek­tur Ishikawa.

Niiga­ta:

Kana­za­wa:

Yama­n­a­ka-Onsen

Kana­za­wa: