Foto: wiki­me­dia / Tawashi2006Sicht auf den Kirsch­blü­ten­berg Yoshinoyama.

Yoshi­noy­a­ma in der Prä­fek­tur Nara ist der schöns­te Kirsch­blü­ten-Berg Japans. Geschätz­te 30’000 Kirsch­bäu­me ver­teil­ten sich über vier Zonen am Hang und eine Höhen­dif­fe­renz von 600 Metern. Bereits vor 1300 Jah­ren wur­den die ers­ten Bäu­me hier ange­pflanzt. In die­sen pit­to­res­ken Hang ein­ge­bet­tet ist ein Dorf mit zahl­rei­chen Läden, Restau­rants, Tee­häu­sern, Unter­künf­ten sowie Tem­pel- und Schrein­an­la­gen. Als Teil der Pil­ger­we­ge der Kii-Halb­in­sel gehört Yoshi­noy­a­ma zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be. Jeweils im Früh­ling ver­wan­delt sich der Berg in ein Blü­ten­meer ver­schie­dens­ter Rosa­tö­ne. Zahl­rei­che Besu­cher wan­dern dann den Berg hin­auf, um die­sem Natur­schau­spiel bei­zu­woh­nen und die Blu­men­schau zu feiern. 

Die unter­schied­li­che Höhen­la­ge der Bäu­me sorgt dafür, dass die Blü­te zu ver­schie­de­nen Zeit­punk­ten ein­setzt. Wäh­rend im unte­ren Bereich bereits die ers­ten Blü­ten­blät­ter zu Boden fal­len, erlebt der obe­re Bereich seit dem 3. April sei­nen Höhe­punkt. Für die hin­te­re Zone ganz oben auf dem Berg wird die vol­le Blü­te in die­sem Jahr erst um den 9. und 10. April her­um erwar­tet. Der zeit­lich ver­setz­te Blü­ten­be­ginn macht den Berg zu einem Ort, an dem die Kirsch­blü­ten­zeit über­durch­schnitt­lich lan­ge anhält. 

Foto: flickr / Regi­nald Pen­ti­nioYoshi­noy­a­ma im Frühling.