Legen­dä­re Quar­tie­re in Tokio

Foto: flickr / IQRe­mixAmeya Yokochō in Ueno.

Live Japan Per­fect Gui­de Tokyo ist ein mehr­spra­chi­ger Online-Gui­de für die Haupt­stadt und die Regi­on. Es ist ein Gemein­schafts­pro­jekt von 37 Fir­men. Dazu gehört auch der belieb­te Restau­rant­füh­rer Gur­u­na­vi. All­jähr­lich publi­ziert die Web­site die meist­ge­such­ten Sehens­wür­dig­kei­ten. 4000 ste­hen inzwi­schen zur Aus­wahl. Die­ses Jahr haben es laut Asahi Shim­bun gleich drei legen­dä­re Ein­kaufs­stras­sen und ein spe­zi­el­les Aus­geh­vier­tel auf die vor­ders­ten Rän­ge geschafft, die viel über die Geschich­te Tokios erzählen:

1. Ameya Yokochō

Foto: Asi­en­spie­gelAmeya Yokoch­oō in Ueno.

Ameya Yokochō oder kurz Ameyo­ko nennt sich die­se pul­sie­ren­de Mei­le an einem Bahn­via­dukt im Vier­tel Ueno. Hier befin­den sich zahl­rei­che Stän­de, Läden und Ess­ge­le­gen­hei­ten. 180 Geschäf­te sind es. Es ist eine Markt­at­mo­sphä­re, die es in die­sem Stil in der japa­ni­schen Haupt­stadt immer weni­ger gibt. Ihren Ursprung hat­te Ameyo­ko kurz nach dem Zwei­ten Welt­krieg als blü­hen­der Schwarz­markt. In einer Zeit, als die Res­sour­cen knapp waren, fand man hier alles, was man für den All­tag brauch­te. Die Ein­kaufs­stras­se ist so auch ein wich­ti­ges Stück Nach­kriegs­ge­schich­te, das man ins 21. Jahr­hun­dert hin­über­ge­ret­tet hat. 

2. Kappa­ba­shi

Foto: Asi­en­spie­gelKrea­tiv: Kappabashi.

Nicht all­zweit weg von Ameya Yokochō ent­fernt liegt die Kappa­ba­shi Dōgu­gai. Seit mitt­ler­wei­le über 100 Jah­ren ist sie das Zen­trum des Restau­rant­s­pro­duk­te und Küchen­uten­si­li­en. Über 170 Geschäf­te decken die­sen Bedarf ab. Seit vie­len Jah­ren ist der Ort auch ein Hot­spot für die kuli­na­ri­schen Fans aus aller Welt. Ob Kera­mik­ge­schirr, Essi­mi­ta­te in Plas­tik­form oder Küchen­mes­ser mit eige­ner Gra­vur: Hier fin­det man alles. 

3. Gol­den Gai

Foto: flickr / urbzGol­den Gai in Shinjuku.

Gol­den Gai ist eine ver­steck­te Welt im hek­ti­schen Tokio­ter Bezirk Shin­juku. Nur 500 Meter vom gros­sen Bahn­hof ent­fernt, rei­hen sich rund 300 Mikro-Bars und -Restau­rants anein­an­der, ver­teilt auf sechs enge Gas­sen. Die­se mit ein­fachs­ten Mit­teln errich­te­ten Häu­ser haben nicht mehr als zwei Stö­cke. Die meis­ten davon sind so klein, dass nur ein paar weni­ge Gäs­te dar­in Platz haben. Geöff­net wird erst spät in der Nacht. Der Ort ist ein Über­bleib­sel der unmit­tel­ba­ren Nach­kriegs­zeit. Die­se his­to­ri­schen Aus­geh­quar­tie­re im Mini­for­mat, die auf Japa­nisch mit dem Begriff Yokochō («Sei­ten­stras­se») umschrie­ben wer­den, fin­det man noch in eini­gen Gross­städ­ten Japans vor, auch wenn die Ori­gi­na­le der 50er-Jah­­re immer weni­ger wer­den. Die Net­flix-Serie «Mid­ni­ght Diner» hat die­sem Ort ein Denk­mal gesetzt und dazu bei­ge­tra­gen, dass sich in Gol­den Gai und in ande­ren Yokochō inzwi­schen so vie­le Tou­ris­ten wie noch nie aufhalten. 

4. Yan­a­ka-Gin­za

Foto: Asi­en­spie­gelDie Yan­a­ka-Gin­za.

Yane­sen steht für die drei Quar­tie­re Yan­a­ka, Nezu und Sen­da­gi. Hier lebt die Atmo­sphä­re des alten Tokios mit den Gäss­chen, Tem­peln, Mini-Läden, Restau­rants und Park­an­la­gen auf. Klei­ne Häu­ser und ver­schlun­ge­ne Wege zeich­nen die­se Vier­tel aus. Ein Blick­fang ist die Yan­a­­ka-Gin­za, die alte enge Ein­kaufs­stras­se, wo sich alles noch wie in den 50er-Jah­­ren anfühlt (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Dass nun eins­ti­ge Geheim­tipps ganz oben auf der Wunsch­lis­te ste­hen, sagt eini­ges über Tokios Tou­ris­ten aus. So sind vie­le von ihnen bereits zum zwei­ten oder drit­ten Mal zu Besuch. Ent­spre­chend gross ist der Wunsch, eine ande­re Sei­te der japa­ni­schen Haupt­stadt ken­nen­zu­ler­nen. His­to­ri­sche Orte wie Ameya-yokochō, Kappa­ba­shi, Gol­den Gai und Yan­a­ka Gin­za bie­ten sich regel­recht an. Hier noch eini­ge wei­te­re per­sön­li­che Emp­feh­lun­gen für spe­zi­el­le Orte abseits der klas­si­schen Sehens­wür­dig­kei­ten in Tokio.

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