Japan schrieb beim 2:1-Sieg über Kolum­bi­en am Diens­tag WM-Geschich­te. Denn zum ers­ten Mal über­haupt schlug eine asia­ti­sche Nati­on eine süd­ame­ri­ka­ni­sche an einer Fuss­ball-End­run­de. Beim Scram­ble Crossing in Shi­bu­ya wur­de die­ses his­to­ri­sche Ereig­nis laut­stark gefeiert:

Eine der schöns­ten Geschich­ten wur­de jedoch nach dem Spiel in der rus­si­schen Stadt Saransk geschrie­ben. Wie man es sich mitt­ler­wei­le gewohnt ist, räum­ten die japa­ni­schen Fans ihren Sek­tor auf, bevor sie das Sta­di­on ver­lies­sen. Mit blau­en Abfall­sä­cken aus­ge­rüs­tet befrei­ten sie die Sitz­plät­ze vom ange­sam­mel­ten Müll. Es ist ein Vor­ge­hen, das bei japa­ni­schen Sport­ver­an­stal­tun­gen schon lan­ge zum guten Ton gehört (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Kolum­bia­ner machen mit

Doch die­ses Mal mach­ten auch eini­ge kolum­bia­ni­sche Fans mit, wie der japa­ni­sche Fan @tsunan auf Twit­ter foto­gra­fisch fest­hielt (sie­he Tweet oben). «Die kolum­bia­ni­schen Sup­por­ters waren wun­der­bar! Vie­le haben uns gra­tu­liert. Sie haben unse­re blau­en Abfall­sä­cke genom­men und gemein­sam auf­ge­räumt», schrieb er dar­un­ter und füg­te sogar noch selbst­kri­tisch an: «Hät­ten wir bei einer Nie­der­la­ge eben­falls so gehan­delt? Der Fuss­ball ist tief­grün­dig.» Es ist Fuss­ball von der schöns­ten Seite.